Führung durch das Phänomania Erfahrungsfeld in Essen

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Ich freue mich richtig über diesen Blogbeitrag, weil unser Ausflug wirklich sehr schön war. Ich hatte ja bereits darüber berichtet, dass ich im Rahmen meines Ehrenamtes Veranstaltungen für Kinder und ihre Familien plane und durchführe. Heute waren wir mit insgesamt 7 Familien im Phänomania Erfahrungsfeld in Essen, um mit unseren Sinnen zu experimentieren und zu erleben. Wir bekamen eine tolle Führung durch die Ausstellung und gute Erklärungen zu den einzelnen Exponaten. Der junge Mann, der uns begleitete, war sehr erstaunt und verwundert über das Wissen der Kinder ;-).

Wir starteten bei den Chladnischen Klangfiguren. Wir füllten etwas Sand auf die Metallfläche und rieben anschließend mit einer Art Geigenbogen an den Seiten. Der Quarzsand beginnt dabei zu tanzen und bildet je nach Tiefe bzw. Höhe des Tons unterschiedliche Sandbilder. Spannend!

Anschließend ging es in den Schattenraum. Dort fanden wir heraus, wie bunte Schatten entstehen. Aber damit noch nicht genug! Zunächst mussten wir uns im Raum verteilen, dann wurde das Licht ausgeschaltet. Im Dunkeln mussten wir dann einen Kreis bilden und uns an den Händen halten. Um die Schwierigkeit zu steigern, sollten wir im Verlauf wieder einen Kreis im Dunkeln bilden, diesmal aber musste Person A mit dem Rücken zur Wand, Person B mit den Rücken zur Mitte, Person C mit dem Rücken zur Wand und so weiter und so fort stehen. Aber durch fühlen, tasten und reden klappte das sehr gut. Ach, wir hatten immer nur 20 Sekunden Zeit!

Nach den ersten Erklärungen durften wir weiter in den Räumen selbstständig ausprobieren, z.B. die Zentrifugalschleuder, Klänge und optische Täuschungen.

Was Schwingungsknoten und Schwingungsbäumchen sind, konnten wir anhand der Stehenden Welle lernen. Das war interessant, aber auch laut und anstrengend für die Ohren.

Links seht ihr die optische Täuschung am Spiegel. Der Spiegel sieht tief aus, ist aber nur wenige cm tief. Das Foto in der Mitte ist im Raum ohne Farben entstanden. Rechts die Figuren sehen so aus, als verfolgen sie dich mit ihrem Blick, was natürlich auch nur eine optische Täuschung ist.

Hier mussten die Kinder eine Kerze anzünden. Auf der anderen Seite war eine Membran mit einem Trichter vorne befestigt. Da durfte man drauf hauen, so dass ein Schall entstand. Dieser hat sich gebündelt und die Kerze auf der anderen Seite ausgeblasen.

Der große Gong hat besonders viel Spaß gemacht. Er war laut und Schwingungen konnte man deutlich spüren. So große Gongs findet man vor allem im asiatischen Raum. Früher dachte man, aus dem Gong kämen Geister. Ist natürlich nicht so, dass sind bloß die Schallwellen, die man durch den ganzen Körper spürt. 😉

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Hier sind noch ein paar Bilder von weiteren Exponaten.

Nachdem wir hier fleissig ausprobierten, ging es eine Etage höher.

Hier wurde auch unser Riechsinn strapaziert. Es waren sehr angenehme, aber auch ekelhafte und starke Gerüche dabei. Vor den ganz fiesen Düften würde man durch Etiketten gewarnt. Wir lernten u.a., dass Zimt ein Geruch ist, an dem wir uns immer erinnern und nie vergessen, auch in 30 Jahren.

Auch das logische Denken war gefragt ;-).

Das hier war auch sehr spannend und interessant. Der Ton war ganz leise. Sobald wir aber die Holzsschüssel auf die Membran stellten, wurde der Ton laut. Die Schüssel wurde zu einer Art Lautsprecher.

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Das hier sind wieder ein paar gesammelte Eindrücke der Ausstellung auf der 1. Etage.

Malen, das war ein Spaß. Wir mussten die Konturen nachzeichnen, durften allerdings nur in den Spiegel schauen. Gar nicht so einfach, aber ein großer Spaß!

Links seht ihr ein Plastikrohr, rechts ein Aluminiumrohr. Wir haben in beide Rohre zeitgleich einen Magnet von oben eingesteckt. Links fiel der Magnet so durch, rechts wurde der durch den Magnetismus gebremst. So interessant!

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Dieser Stein ist 250 kg schwer. Wir durften uns drauf setzen, die Augen schließen, die Arme auf die Beine legen (nicht festhalten!) und uns schwingen lassen. Dadurch verlor man den Gleichgewichtssinn und fühlte sich an, als schwebe man. Ein Kind sagte, es fühle sich wie ein Engel.

Einen Barfußweg gab es auch, die Reaktionsfähigkeit konnte getestet und herausgefunden werden, warum ein Kopf in einem Stein den Ton verstärkt.

Am Ende konnte der Förderturm der Zeche bestiegen werden. Ich bin erst gar nicht hoch gegangen, mein Mann hat es bis zur ersten Etage geschafft und unsere Quatschtröte bis ganz oben. Wow!

Es war ein so schöner Nachmittag, an dem wir viel lernen und erleben konnten. Die Familienzeit war wunderbar! Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal da.

Lieben, entspannten Gruß,

Jani.

*ich habe keine Vergünstigungen erhalten, noch eine Absprache zur Werbung mit Phänomania. Ich blogge darüber, weil wir es einfach nur toll fanden. Auf Grund des neuen Datenschutzgesetzes muss ich es aber als Werbung deklarieren

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