Urlaub in der Bretagne: Orte, die ihr besuchen solltet

Unser Familienurlaub war wunderschön. Wie ich schon in anderen Beiträgen schrieb, waren wir sehr glücklich mit der Auswahl unseres Urlaubsortes. Ein paar Impressionen und Empfehlungen haben wir euch ja schon gegeben (der mystische Wald von Huelgoat, das Kloster Mont-Saint-Michel, Cap Fréhel), allerdings gibt es hier noch so viel mehr zu entdecken, nur kann man darüber oft keinen ganzen Blogbeitrag schreiben. Daher schreibe ich euch hier die Städte rein, die wir selber besucht haben und über Möglichkeiten des glutenfreien Essens. Ich habe viele Fotos für euch gemacht, damit ihr eine Vorstellung davon bekommen könnt, wie schön die Gegend hier ist. Wie es übrigens grundsätzlich mit dem glutenfreien und vegetarischen Essen in der Bretagne war, könnt ihr hier nachlesen.

Die Stadt Roscoff
Roscoff liegt ganz im Norden der Bretagne und ist einen Besuch wert. Sowohl der Hafen als auch der Strand sind wunderschön. Während der Ebbe ist der Hafen nicht befahrbar (siehe Fotos). Unabhängig von den Gezeiten ist die Insel Ile de Batz durch einen weit in das Meer hinausragenden Steg erreichbar. In Roscoff legen auch die Fähren an, die die Bretagne mit England und Irland verbinden.
Das Städtchen ist überall mit alten Häusern versehen und sehr idyllisch. Von der Kapelle Sainte-Barbe aus kann man den alten Hafen, die Altstadt und den Renaissance-Turm der Kirche Notre-Dame-de Kroaz-Baz bestaunen.

Glutenfrei Essen war leider nicht möglich.

Auf den Fotos seht ihr den Unterschied zwischen Ebbe und Flut:

Die Stadt Morlaix
Auch die Stadt Morlaix ist von mittelalterälterichen Häusern geprägt und besitzt viele kleine Läden, die erkundet werden wollen. Hinter dem Rathaus geht es über kleine Gassen hinauf zum Marktplatz. Hier findet ihr auch das Fachwerkhaus Maison de la Reine Anne. Dieses wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts gebaut. Zu dieser Zeit hielt sich die Herzogin Anne de Bretagne, die vor dieser Zeit Erzherzogin von Österreich (1490-1491) und zu dieser Zeit Königin von Frankreich (1491-1498 und 1499-1514) war. Des Weiteren war sie Herzogin von Mailand, Königin von Sizilien und Jerusalem. Geschichte ist hier also garantiert!
Auch der Hafen ist eine Besichtigung wert. Leider schafften wir es auf Grund des Wetters nicht mehr, ein schönes Foto zu machen, da es zum Schluss nur noch stark geregnet hat.

Glutenfreies Essen haben wir übrigens nicht gefunden.

Die Stadt Brest
Brest ist eine wunderschöne größere Stadt, die auch zum Bummeln einlädt. Neben dem gemütlichen Stadtbummel solltet ihr auf jeden Fall den Hafen, die Festung und die Kirche besuchen.
Brest ist bekannt als großes Industrie- und Handelszentrum der westlichen Bretagne mit wichtigen Handelshafen und Marinestützpunkt im Atlantik. Nach Rennes ist Brest die zweitgrößte Stadt in der Bretagne.
Wir haben uns die Festung (Château de Brest) nur von außen angeschaut, was schon sehr beeindruckend gewesen ist. Innen befindet sich das Seefahrtsmuseum, darauf hatten die Kinder keine Lust, weshalb wir es dann auch gelassen haben.
Ich schrieb ja, dass sich in allen Städten historische Häuser zeigten und davon geprägt sind. In Brest ist das anders. Brest wurde im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört. Während andere Städte nach alten Plänen wieder aufgebaut wurden, wurde Brest nach moderner Architektur und klaren Straßenführungen aufgebaut. Wenn ihr also nach verwinkelten Gassen sucht, werdet ihr enttäuscht werden.
Was ihr auf jeden Fall machen solltet – insofern ihr schwindelfrei seid – eine Fahrt mit der Seilbahn. Eine Fahrt kostet 1,40 Euro pro Person und ist spannend. So sagen zumindest mein Mann und Kinder. Ich habe mich nicht getraut, weil ich nicht schwindelfrei bin. Die Gondel hat einen Glasboden, so dass das schon ganz schön kribbelig werden kann. Schaut es euch einfach selbst an.

Glutenfrei Essen war auch hier für uns nicht möglich. Die App von Schaer zeigte uns im Vorfeld an, dass es in Brest ein glutenfreies Restaurant geben würde. Das hat leider für immer geschlossen, so dass wir es nicht besuchen konnten.

Die Stadt Saint-Malo
Oh was habe ich mich in diese Stadt verliebt. Sie ist so wunderschön! Durch die alte Stadtmauer, die Burgen, Türme, die verwinkelten Gassen und dem Kopfsteinpflaster fühlte ich mich richtig in die damalige Zeit zurückversetzt – vielleicht auch insbesondere deshalb, weil ich gerne Historienromane lese bzw. diese verschlinge.
Von der Stadtmauer aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Hafen, Strand und Meer.
Saint-Malo bietet eine Menge zu besichtigen, ihr solltet viel Zeit einplanen!

Laut Google wäre glutenfrei Essen möglich gewesen. Allerdings hatten alle Restaurants bzw. Cafés zu der Zeit geschlossen, als wir da waren. Aber bei Knop & Compagnie bekamen wir glutenfreie Pommes. Was haben sich die Kinder gefreut! 🙂

Wir fuhren danach zum Cap Fréhel, dass ich jedem, der in der Nähe ist, ans Herz legen möchte. Bilder habe ich in diesem Beitrag veröffentlicht.

Ich hoffe, euch gefallen diese Eindrücke aus der Bretagne Frankreichs. Das war auch mein letzter Beitrag dazu, die Reihe ist jetzt abgeschlossen. 🙂 Jetzt wird der nächste Urlaub geplant, ihr dürft gespannt sein.

Lieben Gruß,
Jani.

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