Finanzoptimierung – wir sagen dem Leben auf großem Fuß den Kampf an (#MamasundMoneten)

Die Blogparade MamasundMoneten inspiriert mich total, mich noch einmal eingehend mit unseren Finanzen zu beschäftigen. Gerade bin ich hochmotiviert, diese zu optimieren.  Über unsere Fixkosten bin ich eigentlich ganz gut informiert. Ich habe vor Jahren mal eine Exceldatei mit unseren fixen Ein- und Ausgaben erstellt, so dass ich da im Bilde bin (ja, so eine Phase wie jetzt hatte ich da schon einmal 😉 ). Dennoch muss ich zugeben, dass mein Mann die Datei mittlerweile pflegt und ich seit Ewigkeiten nicht mehr draufgeschaut habe. :-/ Ich habe es mir da schon ziemlich einfach gemacht. Das möchte ich ändern. Ich wünsche mir, dass wir die Finanzen gemeinsam pflegen. Und da mein Mann die Idee super findet, konnte es direkt letzte Woche schon losgehen:

Ausgaben einer Woche – ein erster Augenöffner

Zunächst schrieben wir eine Woche lang auf, was wir so außer der Reihe ausgeben. Ich wollte mal einen Überblick bekommen. Das ging leicht und schnell. Einfach die Summe und Verwendungszweck auf einem Zettel notieren, addieren und schon hat man einen ersten Überblick. Ehrlich gesagt bekam ich einen kleine Schock: Wir geben einiges an Geld aus, das wir eigentlich sparen könnten. Ich muss zugeben: Wenn ich es nicht visuell vor mir sehe, habe ich keinen Plan darüber, wie viel wir wirklich ausgeben. Vielleicht geht es dir auch so, aber uns kommt dann oft der Gedanke „Ach, die fünf Euro machen doch auch nichts.“ Und schwupps, läppert sich das Ganze ziemlich schnell. Hier mal fünf Euro, da mal 20 Euro, dort 10 Euro. Das mal so zu sehen, hat mich schon beeindruckt. Wir konnten feststellen, dass hier das meiste Einsparungspotential liegt. Außerdem kam ich zu der Erkenntnis, dass ich die Ausgaben vor Augen haben muss. So ein kurzer Überblick hilft schon, die Augen zu öffnen. Probier es doch mal aus, es ist wirklich easy und kann einiges bewirken 😉 .

Gut, ich muss dazu sagen, wir hatten auch Urlaub. Man sieht ganz klar, dass die Ausgaben auch damit zu tun hatten, aber dennoch finde ich das erschreckend. Auf der einen Seite versuchen wir im Haus mehr und mehr minimalistisch und nachhaltig zu leben, auf der anderen Seite hauen wir aber an Stellen Geld raus, das einfach nicht notwendig ist. Da beißt sich die Katze doch in den Schwanz. Ne, das will ich so nicht.

Flexible Kosten – das Einsparungspotential

Nachdem uns klar war, dass wir bei unseren flexiblen Kosten großes Einsparungspotential haben, nahmen wir uns noch einmal die fixen Ein- und Ausgaben vor. Auf den tollen Seiten von Madame Moneypenny fand ich ganz tolle Tipps und Tricks. Insbesondere das Haushaltsbuch gefällt mir sehr gut und hat mir weitergeholfen. Richtig genial ist, dass dieses Haushaltsbuch automatisch die monatliche mögliche Sparrate errechnet. Die Fixkosten und Einnahmen werden auf einer Jahresübersicht eingegeben, die flexiblen Ausgaben in separaten Dateiblättern. Diese werden aber automatisch mit in die Jahresübersicht eingerechnet. Große Klasse! So hat man alles auf einen Blick. Unser altes Haushaltsbuch hat hiermit ausgedient.
Dadurch, dass ich vor einigen Jahren schon einmal eine Exceldatei mit unseren Ein- und Ausgaben erstellte, konnten wir die Daten schnell übertragen. Die Zahlen darin waren teilweise veraltet, aber dadurch, dass wir alle Dokumente sauber in Ordnern sortiert aufbewahren, konnten wir die aktuellen Summen schnell finden.

Ein bisschen Stolz sind wir schon…

Alles in allem sehen die Einnahmen und fixen Kosten echt gut aus. Da bin ich schon stolz drauf, wir haushalten diesbezüglich wirklich gut. Nur an den flexiblen Ausgaben können wir definitiv noch etwas arbeiten ;-).

Unsere Ziele

Aus unseren Erkenntnissen sind zwei Nahziele entstanden:

  1. Überblick über die flexiblen Ausgaben bekommen und diese nachhaltig reduzieren,
  2. Überblick über unsere mögliche monatliche Sparrate erlangen (das errechnet die Datei automatisch) und es dann auch wirklich zur Seite legen

Dazu werden wir ein Jahr lang akribisch mit dem Haushaltsbuch von Madame Moneypenny buchführen. Nach etwa drei Monaten gibt es einen ersten Check über unsere mögliche durchschnittliche Sparrate.

Wenn wir diese Ziele erreicht haben, folgen zwei Fernziele:

  1. Unsere Rücklagen um eine bestimmte Summe erhöhen
  2. Geld sinnvoll anlegen und vermehren, auch mit Blick auf die Rente

Aber zunächst müssen wir einmal die Nahziele erreichen. Das wird alles ziemlich spannend und ich freue mich, wenn alles klappt. Aber davon gehe ich mal ganz stark aus 😉 . Das Leben auf großem Fuß (siehe Foto 🙂 ) ist damit vorbei.

Falls du noch was zum Thema Minimalismus und unseren Fehlern lesen willst, klick mal hier.

Lieben Gruß,
Jani & Freddy ❤

3 Gedanken zu “Finanzoptimierung – wir sagen dem Leben auf großem Fuß den Kampf an (#MamasundMoneten)

    1. Hallo Kerstin,

      Toll, dass du das auch machst.
      Wir führen ein richtiges Haushaltsbuch, das von Madame Moneypenny. Das ist klasse. Wir schreiben auch jede Ausgabe auf. Unterteilt ist es in regelmäßige und variable Ausgaben. Das hilft uns sehr. Außerdem können wir die prozentuale Sparrate sehen, das motiviert sehr 😉

      Gefällt mir

  1. Pingback: #MamasUndMoneten: Die Blogparade zur finanziellen Unabhängigkeit

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