DiY, Nachhaltigkeit
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DIY Rezept für nachhaltiges Kaltporzellan/Fake-Porzellan (glutenfreie Knete)

Wir bekamen vor einigen Wochen zwei Babykatzen, die wir in Not aufnahmen. Wir dachten uns im Vorfeld schon, dass es mit unserem Weihnachtsbaum spannend werden könnte, da sie ja total verspielt sind. So kam es dann auch: Sie holten eine Kugel nach der anderen runter, spielten damit und machten sie kaputt. Was war für uns nicht weiter schlimm, mit Babykatzen gehen eben Dinge kaputt.

Eines Morgens aber hörten wir einen lauten Knall, es schepperte und wir eilten mit unguter Vorahnung in das Wohnzimmer. Da lag er nun, unser Weihnachtsbaum. Und neben ihm einige Kugeln, zerschlagen in 1000 Scherben.

katze_weihnachtsbaum_umgeschmissen

Das war für uns aber die zündende Idee, Weihnachtsbaumschmuck selbst zu gestalten. Denn neue kaufen wollen wir nicht (die holen die uns eh wieder vom Baum) und nachhaltig soll es auch sein.

Also kam uns die Idee, aus einem Salzteig selbst Formen zu gestalten und getrocknete Orangenblüten zu nutzen.
Es gab aber nur ein Problem: Auf Grund unserer Zöliakie muss der Salzteig zwingend glutenfrei sein. Das Problem ließ sich aber schnell lösen. Wir haben ein glutenfreies Rezept mit einer Grundlage aus Natron kreiert, aus dem man wunderbar Formen gestalten kann.

Das Schöne daran ist aber auch, dass du daraus vielseitig gestalten kannst: Schmuck für den Weihnachtsbaum, Geschenkeanhänger, Osterdeko etc. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Rezept_glutenfreier_Salzteig_Weihnachtsferien

Du brauchst

250 Gr. Natron
80 Gr. Maisstärke
175 Gr. Wasser
optimal: Lebensmittelfarbe

Nicht wundern, da ich alles mit einer Tasse abgewogen habe. Ich habe diese als Messgrundlage genommen. Daher sind alle Angaben in Gramm! Das ist kein Fehler. 😉

So geht`s

Du gibst alle Zutaten in einen Topf  und vermengst sie miteinander, bis sie klümpchenfrei sind. Anschließend erhitzt du auf dem Herd den Topfinhalt unter ständigem Rühren. Die Masse fängt bald an, sich schlechter rühren lassen. Daran merkst du, dass die Masse fest wird und nimmst den Topf vom Herd.

Leere den Topf, in dem du die Masse auf den Tisch zum Abkühlen gibst. Es dauert etwa eine halbe Stunde, dann ist der Teig schön fest. Sollte der Teig dann noch kleben, kannst du auch einfach noch etwas Maisstärke einarbeiten. Nun knetetet du ihn einmal richtig durch und formst ihn zu einer Kugel.

Du kannst die Masse nun wie einen Teig benutzen und ausstechen. Ein Nudelholz brauchten wir nicht, den Teig kann man wunderbar mit den Händen glätten. Wenn du sie aufhängen möchtest, musst du in die entsprechenden Figuren ein kleines Loch reinmachen. Wir haben dafür einen Holzstab genommenen, da er die passende Dicke hatte.

Mit etwas Wasser kannst du die Ecken, Kanten und Flächen noch etwas glatter streichen. Dazu befeuchtest du etwas deinen Finger und streichst die entsprechenden Stellen glatt.

Trocknen

Damit die selbstgestaltete Deko auch genutzt werden kann, muss sie natürlich noch trocknen. Wir haben sie auf ein Küchentuch neben die Heizung gelegt (saugt das Wasser prima auf). Auf die Heizung haben wir sie nicht gelegt, da wir Sorge hatten, dass sie „zu schnell“ trocknen und Risse entstehen.

Achtet auch auf eine angemessene Luftfeuchtigkeit im Raum, da sonst im Kaltporzellan Risse entstehen können. Wir haben neben die Figuren einfach ein Glas mit Wasser gestellt.

Wir haben die Teile ein paar Mal am Tag vorsichtig gewendet, damit sie gleichmäßig trocknen. Nach zwei Tagen waren sie fertig zum Aufhängen. Sie sind so wunderschön strahlend weiß! ❤

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Lieben Gruß,
Jani ❤

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in: DiY, Nachhaltigkeit

von

Jani. | Mutter. Ehefrau. Arbeitnehmerin. Studentin. Schöne Dinge- und Natur Liebhaberin. Entdeckerin. Tüftlerin. Denkerin. Kleine Weltverbesserin. Optimistin.

2 Kommentare

  1. Bettina sagt

    Liebe Jani, das ist ein grossartiges Rezept, vielen Dank!

    Kann man den Teig auch aufbewahren, um ihn später weiterzubearbeiten?
    LG Bettina

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    • Liebe Bettina, danke für deinen lieben Kommentar. Wir haben den bislang noch nicht aufbewahrt, sondern immer direkt verarbeitet. Daher können wir dir dazu nichts sagen. Es wäre aber toll, wenn du uns Bescheid gibst ob es klappt oder nicht, wenn du das getestet hast. 🙂

      Lieben Gruß,
      Jani

      Liken

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