Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsexperiment
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Woche 12 + 13 unseres Nachhaltigkeitsexperiments und Konsumverzichts

Ja, wir leben noch! 🙂 Du merkst, es ist sehr ruhig geworden und heute erzählen wir dir, warum und wie die letzten zwei Wochen gelaufen sind.

Einkaufen

Das Einkaufen läuft nach wie vor sehr gut. Wir kaufen keinen Quatsch und nur das, was wir als nötig erachten. Es ist schon Wahnsinn, was sich in den letzen Wochen bzw. Monaten getan hat und wie wenig Geld wir noch ausgeben. Wir haben natürlich immer noch Luft nach oben, aber wir sind auf einem wirklich sehr gutem Weg.

Auch plastikreduziert einzukaufen, klappt immer besser. Es geht alles in Mark und Bein über. Wie schon mehrfach erwähnt, wir werden nie ganz plastikfrei einkaufen (können), aber wir werden es bestmöglich reduzieren.

Spülmittel

Wir hatten Anfang Februar ein Rezept für Spülmittel gepostet. Nachdem wir das einen Monat testeten, ist unsere anfängliche Freude zurückgegangen und wir sind zunächst auf ein ökologisches Spülmittel von Frosch (die Flasche ist zu 100 % aus Altplastik) umgestiegen. Wir müssen da noch weiter experimentieren, das richtige Rezept haben wir noch nicht gefunden.

Medienkonsum

Und jetzt kommt der Grund, warum es so ruhig ist. Wir haben im Januar während unserer Minimalismuschallenge nicht nur unsere Gegenstände reduziert, sondern auch unseren Alltag, unser Leben entschleunigt.

In der letzten Woche (Woche 12) entschieden wir uns dazu, die Handys am Wochenende komplett auszulassen. Und das tat soooo gut! Bis auf das schnelle Googeln, wenn wir etwas wissen wollten, fehlte uns nichts. Die Zeit war so schön! Und da das so gut tat, haben wir es beibehalten. Besonders Jani hat den Konsum drastisch reduziert:

  • Das Handy kommt nicht mehr in die Hosentasche. Immer wenn das Handy in der Hosentasche ist, schaue ich schnell mal drauf. Seitdem das Handy entweder in der Küche oder in der Tasche liegt (und damit nicht mehr in meiner Hosentasche), hat sich der Konsum drastisch reduziert.
  • Anstatt zum Handy zu greifen, greife ich zum Buch.
  • Auch unterwegs kommt das Handy in die Handtasche/Rucksack. So schaue ich viel, viel, viel weniger drauf. Das entspannt ganz ungemein!
  • Ich empfange keine Mails mehr auf meinem Handy.
  • Schon seit einiger Zeit, aber mit ein paar Rückfällen, kommt das Handy abends vorm TV nicht mehr mit aufs Sofa. Das halten wir jetzt wieder besser ein. Abends ist auf dem Sofa handyfreie Zone!
  • Schon immer kommt das Handy zur Schlafenszeit nicht mit ins Schlafzimmer, sondern bleibt in der Küche liegen.
  • Am Wochenende bleibt das Handy weitestgehend aus.

In dieser Woche habe ich mein Handykonsum um 60 % gegenüber der Vorwoche reduziert! 1,1 Stunde pro Tag war ich durchschnittlich am Handy. Da geht noch weniger! Ich merke auch, dass ich gar keine Lust mehr auf das Handy habe. Was sich für schöne Möglichkeiten ergeben, wenn man das blöde Handy doch mal weglässt. 😉 Die Ruhe, die am Wochenende eintrat, war so schön, das möchte ich gerne immer haben. 🙂 Am liebsten hätte ich derzeit ja ein ganz normales Handy und möchte auf das Smartphone verzichten. Aber das geht nicht, da alles über WhatsApp läuft. Auch wenn man den Menschen sagt, dass sie anrufen sollen, machen sie es nicht. 😉

Nachhaltigkeit

Das haben wir bereits geändert

Altes Produkt Verändert in
Abgepackter Tee in Teebeuteln losen Tee
Für unterwegs: Trinkflaschen aus Plastik Trinkflaschen aus Metall
Spültücher aus Microfaser Baumwolltücher
Frischhaltefolie Bienenwachstücher
Wegwerfbinden Stoffbinden und Menstruationstassen
Einmal-Taschentücher Stofftaschentücher
Putzmittel in Plastikverpackungen mit diversen umweltschädlichen Zusatzstoffen und viel Chemie DIY natürliches Putzmittel/Reinigungsmittel selber machen
Badezusatz mit Zusatzstoffen in Plastikverpackungen Badepralinen
Gefrierbeutel zum Einfrieren von Brot und Essen Baumwolltaschen und Gläser
Bodylotion mit chemischen Zusätzen in Plastikverpackungen DIY Körperbutter und Bodylotion
Wasser in Plastikflaschen Sodaclub

Das wollen wir noch ändern

Irgendwie kommt jede Woche etwas neues dazu. Das ist ziemlich cool und spannend.

altes Produkt Verändern in
gekauftes Spülmittel selbstgemachtes Spülmittel -> z. Zt. wieder gekauftes Frosch Spülmittel wegen mangelnder Zufriedenheit beim selbstgemachten Spülmittel
Backpapier Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, da arbeiten wir uns noch rein
Spülbürsten aus Plastik Spülbürsten aus Holz
Brotdosen aus Kunststoff wenn kaputt, Brotdosen aus Metall
Shampoo in Plastikflaschen unverpacktes, festes Shampoo
Sodaclubflaschen aus Plastik Sodaclubflaschen aus Glas
WC-Tabs mit Chemikalien selbstgemachte WC-Tabs

Das waren die Wochen 12 und 13. Mal sehen, was in den nächsten Wochen passiert. 🙂

Wie machst du das eigentlich mit deinem Handy? Hast du ein Smartphone oder ein normales Handy? Und wie sieht dein Konsum aus? Das interessiert mich sehr, ich möchte gerne noch was dazu lernen. 🙂 Schreib es gerne in die Kommentare!

Lieben Gruß,
Jani & Freddy

1 Kommentar

  1. Hallo
    Ich halte es seit einiger Zeit so das ich zu bestimmten Zeiten das Handy einfach auf stumm stelle.So ist also nicht immer der Drang da gleich gucken zu müssen wenn es einen Ton von sich gibt.Ich habe vorher auch immer zu viel mich mit dem Handy beschäftigt.Wobei es auch viele Jahre gab wo ich gar keins hatte.Ich selbst nutze fast nur whatsapp da ich große Schwierigkeiten habe zu telefonieren.Die Idee das Handy am Wochenende mal aus zu machen finde ich sehr gut und sollte ich auch mal versuchen.
    Viele Grüße

    Liken

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