Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeit im Familienalltag
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Auf einem Blick: 45 erste Tipps und Tricks für ein nachhaltigeres Leben

In den letzten Monaten haben wir einiges umgesetzt, um nachhaltiger zu leben. Deshalb haben wir uns überlegt, dir unsere 45 kleinen Schritte vorzustellen, damit du leichter den Weg in ein nachhaltigeres Leben findest. All diese Dinge sind relativ leicht umzusetzen. Es bedarf manchmal eine Veränderung der Routine, aber es geht und ist nicht schwer. Trau dich!

Diese Liste ist natürlich nicht abschließend. Es gibt noch so viel mehr an Möglichkeiten, um nachhaltiger zu leben. Unsere Liste bezieht sich lediglich auf unsere Erfahrungen und beinhaltet das, was wir bisher weitestgehend umgesetzt haben. Da kommt natürlich Schritt für Schritt mehr dazu, aber das hier sind für uns die Basics, die recht leicht umzusetzen sind und ein guter Start waren. Und ein ganz wichtiger Hinweis: Ersetze erst, wenn dein altes Produkt aufgebraucht oder nicht mehr reparierbar/nutzbar ist. Wir leben nach dem Motto, erst Dinge neu/gebraucht anzuschaffen bzw. zu ersetzen, wenn es zwingend notwendig ist. Alles andere ist nicht nachhaltig!

Kennst du eigentlich schon die App Codecheck? Du kannst mit der App im Laden den Barcode scannen und auf Inhaltsstoffe prüfen. Enthält das Produkt schädliche Inhaltsstoffe? Ist es vegan und/oder glutenfrei? Wie viel Fett oder Zucker sind enthalten? Mit der App kannst du es leicht herausfinden! Wir nutzen sie und sind ziemlich zufrieden damit, weshalb wir sie dir empfehlen möchten.

Nun aber zu unseren Tipps:

Haushalt

Reinigung

1. Keine chemischen Reinigungsmittel nutzen: Reinigungsmittel kann man ganz einfach selbermachen. Wir haben hier ein Rezept veröffentlicht, so dass du dein Reinigungsmittel selber herstellen kannst. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kannst du Natron, Essig oder Zitronensäure nutzen. Das wirkt wahre Wunder! Ein chemisches Mittel braucht es im normalen Haushalt nicht. So gelangen keine unerwünschten, umweltschädlichen Stoffe in das Grundwasser. Das Putzmittel reinigt super gut und ist sehr leicht herzustellen.

2. WC-Reiniger-Tabs selber machen: Auch hier sind wir auf selbstgemachte WC-Reiniger-Tabs ohne umweltschädliche Chemie umgestiegen. Wie es geht, kannst du in diesem Beitrag DIY: WC-Reiniger-Tabs ganz einfach selbermachen nachlesen. Sie sind wirklich schnell zu machen und schaden der Umwelt nicht. Wir nutzen auch keine WC-Einhänger mehr. Unser Klo ist dennoch immer sauber. 

3. Waschbare Haushaltstücher nutzen: Einweg-Haushaltstücher können ganz leicht durch Bambus- oder Baumwolltücher ersetzt werden. Das spart eine Menge Müll. 

4. Baumwoll-Spültücher & waschbare Haushaltstücher nutzen: Viele Spültücher bestehen aus Mirkofasern und enthalten Mikroplastik. Bei jedem Waschgang lösen sich Partikel und gelangen ins Grundwasser. Aus diesem Grund sind wir auf reine Baumwolltücher (Waffeltücher) umgestiegen. Sie sind super waschbar und bleiben in der Form. Auch kannst du auf die berühmten Zewa-Haushaltstücher leicht verzichten, wenn du stattdessen waschbare Tücher verwendest (Erfahrungsbericht: Bambustücher und Abschminkpads [nicht bezahlte Werbung])

5. Spülmittel selbermachen: Man kann Spülmittel auch leicht Selbermachen. Eine Anleitung dazu findest du in diesem Beitrag Rezept: Spülmittel ganz einfach selbermachen. Da wir damit aber nicht ganz zufrieden sind, nutzen wir derzeit ein öko-Spülmittel von Frosch. Auch in Unverpackläden kann man öko-Spülmittel kaufen und selber abpacken. 

6. Waschmaschine reinigen: Ab und an muss die Waschmaschine gereinigt werden, um eine Schimmelbildung zu vermeiden. Dazu kann man gut Essig oder Zitronensäue nutzen. Essig oder Zitronensäure werden dazu einfach ins Waschmittelfach gegeben und die Waschmaschine ganz normal angestellt und gewaschen. 

7. Bienenwachstücher: Frischhaltefolie kannst du ganz einfach durch Bienenwachstücher ersetzen. Wie du sie selber herstellen kannst, kannst du hier nachlesen: DIY Anleitung für Bienenwachstücher – ganz einfach selber machen, weg von Frischhaltefolie

Elektrogeräte & Strom, Gas & Wasser sparen

8. Standby vermeiden: Wusstest du, dass alleine für einen unnötigen Standby-Modus der Elektrogeräte in Deutschland zwei Atomkraftwerke benötigt werden? Um das zu vermeiden, kannst du Steckerleisten mit Abschaltknopf nutzen. Das kann bis zu 50 Euro Stromkosten im Jahr sparen.

9. Weniger und kälter Wäsche waschen: Heutzutage muss Wäsche regulär nicht mehr bei 60 Grad gewaschen werden. 30 Grad reichen in der Regel vollkommen aus. Und bitte auch keinen Weichspüler nutzen. Wusstest du, dass darin oft Rinderfett verarbeitet ist und Kleidung die mit Weichspüler gewaschen wurde, ein Paradies für Bakterien ist?
Kleidung muss auch nicht jeden Tag gewaschen werden. Oft reicht es zunächst aus, die Kleidungsstücke zu lüften und erst zu waschen, wenn sie wirklich schmutzig geworden sind.

10. Raumtemperatur senken: Du kannst die Raumtemperatur um 1 Grad senken. Das spart etwa 6 % an Energie und CO2, was fast 50 Euro pro Jahr ausmacht.

11. LED-Beleuchtung: Energiesparlampen und Glühbirnen durch LED-Beleuchtung ersetzen. Durch eine LED-Lampe kannst du 90 % Strom sparen. Zudem halten sich LED-Lampen länger. Mittlerweile gibt es sie auch in tollen Farben und wirken nicht mehr so ungemütlich. Warmweiß ist ein tolles Licht. Aber auch hier gilt: Nutze zuerst auf, was du hast und kaufe erst neu, wenn nötig.
Energiesparlampen müssen übrigens im Sondermüll entsorgt werden.
Und das das Licht in jedem Zimmer ausgeschaltet wird, wenn man nicht mehr drin ist, ist selbstverständlich, oder?

12. Elektronik aufbrauchen: Gehe nicht immer mit den neuesten Trends. Nutze die Elektrogeräte so lange, bis sie kaputt und nicht mehr reparierbar sind. Beispiel Smartphone: Es verbraucht für die Herstellung sehr viele Ressourcen und die Arbeiter*innen werden in den Fabriken ausgenutzt und arbeiten für sehr wenig Geld. Auch Kinderarbeit wird durch den ständigen Kauf von neuen Elektrogeräten gefördert. Nutze daher deine Elektrogeräte lange, lange, lange, lange…. Und wenn sie kaputt sind, versuche sie zunächst zu reparieren, anstatt gleich etwas Neues zu kaufen.

13. Ökostrom und Gas: Steige auf Ökostrom und Gas um. Wir sind auf Ökostrom umgestiegen und zahlen gar nicht so exorbitant mehr. Je mehr Menschen Ökostrom beziehen, desto mehr Ökostrom wird durch die Leitungen gehen. Achte dabei aber darauf, dass hinter dem Anbieter kein großer Stromriese steht. Denn oftmals bieten diese großen Stromanbieter Ökostrom an, der aber dann in Wirklichkeit gar nicht öko ist oder nur wenige Anteile an Ökostrom beinhaltet.

14. Heizung & Fenster: Wusstest du, dass ein Wärmeverbrauch von 10.000 kWh zwei Tonnen CO2 pro Jahr bedeuten? Um hier zu sparen, muss dein Haus/deine Wohnung gut gedämmt und die Fenster dicht sein. Fenster, die älter als 20 Jahre alt sind, sollten mal genauer angesehen werden. Ebenso eine Heizung, die älter als 15 Jahre alt ist. Die Verbraucherzentrale berät übrigens kostenlos, wie man ein Haus/eine Wohnung nachhaltiger gestalten und sanieren kann. Ölheizungen sind out, Gas, Brennwert, Wärmepumpen, Solarthermie und Pellets in.

Badezimmer

15. Das Klo ist kein Mülleimer: Vielleicht schüttelst du an dieser Stelle den Kopf, weil es für dich selbstverständlich ist. Tatsächlich kommt es aber immer wieder vor. Bitte werfe keine Medikamente, Essensreste oder Müll in die Toilette!

16. Wassersparende Armaturen einsetzen: Auch über den Wasserhahn lassen sich leicht Geld und Ressourcen wie Wasser, Abwasser und Wärmeenergie sparen. Der Wasserhahn sollte einen Durchlauf von max. 6 Liter/Minuten haben, ein Duschkopf 9 Liter/Minute.

Körper & Pflege

17. Ein Tipp vorab: Versuche so wenig von den Produkten zu verbrauchen, wie möglich. Sei sparsam! Wir nehmen beispielsweise einen 1 Euro großen Klecks an Shampoo oder einen 20 Cent großen Klecks Duschgel. Damit kommen wir viel länger aus, was auch wieder Ressourcen spart. Viel hilft eben nicht immer viel.

18. Badezusatz selbermachen: Wenn du selbstgemachte Badezusätze nutzt, schonst du die Umwelt, sparst Plastik und tust deiner Haut etwas Gutes. Unsere Badezusätze enthalten keine Chemie, sondern nur hautfreundliche Pflegeprodukte. Und das Beste: Sie sind ganz einfach selber zu machen! DIY Badezusatz selber machen: Badekugeln und Badebomben und  DIY Badezusatz selber machen: Badekugeln und Badebomben

19. Seifenstück statt Duschgel: Eine gute Alternative zum Duschgeld und Shampoo ist Seife. Ein Stück Seife ersetzt bis zu sechs Plastikflaschen mit Duschgel. Zudem enthält Seife auch kein Mikroplastik und spart Geld.
Bei Seifen, die das Shampoo ersetzen sollen, muss man genauer hinschauen und ausprobieren. Das braucht meist seine Zeit, bis man sich da reingefunden hat. Hier findest du unseren Erfahrungsbericht darüber.

20. Bodylotion selbermachen: Auch unsere Bodylotions bzw. Körpercremes machen wir zum größten Teil selber. Das spart auch Plastik und tut der Haut gut. Ein einfaches und tolles Rezept ist das hier: DIY Körperbutter/Bodylotion für die Hautpflege ganz einfach selbermachen.

21. Auf Naturkosmetik umsteigen: Ein weitere nachhaltige Alternative ist der Umstieg auf Naturkosmetik. Diese Produkte sind alle hautfreundlich und ökologisch. Auch wenn du deine Bodylotion, Badezusätze etc. nicht selbermachen möchtest oder kannst, ist das eine gute Alternative. Allerdings sparst du hier kein Plastik. Da solltest du dann versuchen, möglichst sparsam mit umzugehen, um möglichst selten neukaufen zu müssen. Auch Kosmetika wie Wimperntusche kann man prima aus der Naturkosmetik kaufen.

22. Bambuszahnbürsten nutzen: Um weiter Plastik einzusparen, nutze Bambuszahnbürsten. Mittlerweile gibt es eine Menge Anbieter. Wir haben zwei getestet: Produkttest: Bambuszahnbürste von Baumfrei.de [Werbung] und Meine erste Bambuszahnbürste von Humble Brush

23. Rasierhobel: Anstatt Plastikrasierer zu nutzen, kannst du auf einen Rasierhobel umsteigen. Das bedarf manchmal etwas Übung, ist aber tatsächlich nicht schwer – und spart sehr viel Plastik ein!

24. Stoffbinden & Menstruationstasse: Sehr viel Müll lässt sich auch durch die Nutzung von Stoffbinden und Menstruationstassen sparen. Vielleicht klingt das für dich gewöhnungsbedürftig, so war es damals auch erst für mich. Aber es ist eine super Alternative und ich möchte es gar nicht mehr missen. Erfahrungsbeiträge dazu findest du hier: Pssst: Let’s talk about…. Menstruationstassen und Stoffbinden – meine Erfahrungen.

25. Stofftaschentücher & Abschminkpads nutzen: Anstatt Einmal-Taschentücher zu nutzen, kannst du leicht auf Stofftaschentücher umsteigen. Auch kannst du besser waschbare Abschminkpads aus Baumwolle anstatt Einmal-Abschminktücher/Abschminkpads nutzen. Das spart Unmengen an Müll.

Kleidung

26. Schuhe neu besohlen/reparieren lassen: Es ist nicht immer möglich, aber manchmal eben doch. Achte beim Schuhkauf darauf, dass die Schuhe reparierbar sind. Anstatt neue Schuhe zu kaufen, lass die Alten reagieren oder neu besohlen.

27. Gebrauchte oder nachhaltige Kleidung: Fast Fashion ist heute Gang und Gäbe. Es verbraucht Ressourcen ohne Ende und beutet Menschen aus. Wir haben uns dazu entschieden, möglichst wenig Kleidung zu besitzen. Jani beschränkt sich auf 60 Teile in ihrer Capsule Wardrobe, Freddy kauf seit einem Jahr keine Kleidung.  Wir nutzen die Kleidung auf, bis sie kaputt und nicht mehr reparierbar ist. Sollte dann ein neues Kleidungsstück hermüssen, empfehlen wir, gebrauchte Kleidung zu kaufen, da sie sowieso schon auf dem Markt ist und keine weiteren Ressourcen verbraucht werden. Manchmal dauert die Suche etwas, aber meist findet man was. Eine Alternative zum Second-Hand-Kauf ist, nachhaltige Kleidung zu kaufen. Die ist meist etwas teurer, wird aber unter fairen Bedingungen hergestellt.

Hier haben wir eine (in unseren Augen) sehr gute Dokumentation über die Kleidungsindustrie für dich: Dokumentation über die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen der Kleidungsherstellung: The True Cost.

Konsum & Lebensmittel

28. Lokal, regional und saisonal einkaufen: Versuche möglichst Produkte aus der Region zu kaufen, die nicht extra eingeflogen werden mussten. Einen Einkaufsguide haben wir in diesem Beitrag veröffentlicht: Nachhaltigkeitsguide: Lebensmittel & Einkaufen

29. Einkochen: Viele Lebensmittel wie beispielsweise rote Beete, Apfelmus oder Marmelade lassen sich gut einkochen. Einmachgläser braucht man nicht kaufen, die fallen im Alltag schnell an und können für solche Dinge gesammelt und anschließend genutzt werden. Das Einmachen ist sehr nachhaltig.

30. Selber kochen: Anstatt Fertigprodukte zu kaufen, kannst du besser selber kochen. Du sparst viel Müll und Geld, da Fertigprodukte teuer sind. Zudem weißt du, was in deinem Essen drin ist. Eintöpfe lassen sich auch gut einfrieren, so dass du sie später gut wieder auftauen kannst.

31. Plastikfrei einfrieren: Zum Einfrieren brauchst du keine Plastiktüten. Gläser eignen sich dafür sehr gut. Wir haben hier einen Artikel darüber geschrieben, wie du leicht plastikfrei einfrieren kannst: Plastikfrei einfrieren – so einfach geht’s!.

32. Plastikfrei einkaufen: Versuche beim Einkaufen möglichst auf Plastik zu verzichten. Anstatt Plastiktüten für Obst und Gemüse, kannst du Obst/Gemüsenetze nutzen. Die gibt es für wenig Geld z.B. beim Rewe, DM und in vielen weiteren Läden zu kaufen. Sie sind waschbar und sehr langlebig. Ebenso verzichte auf Plastiktüten und nimm von zu Hause Baumwollbeutel oder Rücksäcke mit.

33. Minimalismus – nur kaufen, was wirklich notwendig ist: Wir haben unsere ganze Konsumhaltung verändert und möchten sie dir auch empfehlen. Weniger ist mehr. Kaufe nur noch das, was du wirklich (!) zum Leben brauchst. Du sparst eine Menge Geld, Zeit und Ressourcen. Unter unserem Reiter Minimalismus findest du eine ganze Menge an Beiträgen zu diesem Thema.

Hier haben wir eine Minimalismus-Doku-Empfehlung für dich: Minimalism – eine Dokumentation über die wirklich wichtigen Dinge im Leben

34. Mehrweg kaufen/Wassersprudler nutzen: Wir nutzen mittlerweile einen Kohlensäure-Sprudler und nutzen unser hiesiges Leitungswasser. Dadurch sparen wir viel Plastik und Geld! Solltest du dennoch Getränke kaufen wollen/müssen, dann kaufe sie in Mehrweg. Einwegpfandflaschen werden nur zum Teil recycelt, ebenso wie Tetrapacks. Durch diese Maßnahmen lässt sich der Müllberg weiter verkleinern.

35. Essen und Getränke mitnehmen: Egal ob auf Unternehmungen, Ausflügen, Uni oder Arbeit: Nimm dir selbst etwas zu essen und trinken mit. Wir nutzen Metallflaschen für unterwegs und nehmen uns immer Essen mit. Zum einen wegen unserer Zöliakie, zum anderen um Geld und Müll zu sparen. Derzeit nutzen wir noch unsere Dosen aus Plastik auf. Wenn die irgendwann kaputt oder verloren sind (ja, du kennst das mit Kindern vielleicht) und ersetzt werden müssen, werden wir uns Metalldosen zulegen.

36. Fleisch weglassen: Massentierhaltung gehört mit zu den Klimakillern Nr. 1. Insbesondere das Methan der Kuhpupse sind umweltschädlich ohne Ende. Daher muss der Fleischkonsum drastisch sinken. Ein Weg dahin ist, den Fleischkonsum zu überdenken. Man kann Fleisch prima weglassen (auf unserem Blog findest du auch eine ganze Menge Rezepte). Wenn dir das nicht möglich ist, dann denk einmal darüber nach, wie viel Fleisch du isst und versuche es zu reduzieren.

Garten

37. Nistkästen aufhängen: Um Vögeln oder Fledermäusen Unterschlupf zu bieten, kannst du Nistkästen selberbauen und in den Garten hängen.

38. Insektenwiese: Wenn du einen Garten oder einen Balkon hast, pflanze möglichst viele bunte Pflanzen oder Blühstreifen für die Insekten. Wir Menschen nehmen ihnen immer mehr Lebensraum, weshalb wir ihnen dringend Platz zurückgeben müssen.

Verkehr

39. Mehr Bus, Bahn & Fahrrad fahren: Manchmal ist es nicht möglich, besonders dann, wenn man auf dem Land lebt. Aber versuche mehr mit dem Fahrrad, Bus & Bahn zu machen. 100 km Fahrradfahren sparen 60 kWh Benzin und 15 kg CO2 ein. Zudem tust du deinem Körper etwas Gutes, wenn du Fahrrad fährst. Beim Bus/Bahn fahren, kannst du die Zeit mit Lesen oder Musikhören verbringen und entspannen.

40. Auto abschaffen: Auch das ist nicht immer möglich. Aber wenn es möglich ist, schaffe dein Auto ab. Wir haben beispielsweise unser zweites Auto abgeschafft und dafür einen Roller angeschafft. Wir sparen dadurch monatlich Unterhaltskosten, Sprit und CO2 ein.

41. Flüge & Kreuzfahrten: Flüge und Kreuzfahrten sind mit die größten Klimakiller. Verzichte auf Kreuzfahren und versuche unnötige Flüge zu vermeiden.

Sonstiges

42. Recycling-Papier nutzen: Idealerweise kaufst du Produkte mit dem „Blauen Engel„. Das schont die Urwälder, spart Energie und Wasser.

43. Werbeflut stoppen: Mache dir einen Aufkleber an den Briefkasten und weise mit ihm darauf hin, dass du keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen mehr erhalten möchtest. Dadurch sparst du einiges an Papier.
Das gleiche kannst du auch mit deinen E-Mails machen: Melde Newsletter etc. ab, denn auch der E-Mailversand und Empfang verbraucht Ressourcen.

44. Ausleihen & Tauschen: Oftmals schafft man Dinge an, die man nur ein, zwei Mal oder eben ganz selten nutzt. Muss das sein? Wir sagen: Nö! Eine Alternative ist es Dinge untereinander auszuleihen und zu tauschen. Dadurch sparst du Geld und Ressourcen verschiedenster Art ein.

45. Regentonne nutzen: Wenn möglich, stelle dir eine Regentonne in den Garten. So kannst du 200 bis 1000 l kostenloses und bestes Regenwasser speichern und nutzen.

So, dass waren unseren ersten Tipps. Gar nicht so schwer, oder? Vielleicht hilft dir der ein oder andere Tipp weiter. Gerne kannst du uns deine Tipps in die Kommentare schreiben. 🙂

Lieben Gruß,
Jani & Freddy

4 Kommentare

  1. Wow, eine sehr umfangreiche Sammlung. Sie ist sehr gut geworden. Einiges setze ich auch schon erfolgreich um, anderes muss ich wohl mal ausprobieren. DANKE 🙂

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  2. Hallo Jani,

    danke für den tollen Artikel, sowas in der Art wollt ich auch mal schreiben, aber ihr habt da viel mehr Erfahrung. Wär was zum ausdrucken aufhängen und abhacken :).
    Ich bin ein riesen Fan der Menstruationstasse, nicht nur aus umwelttechnischen Gründen, sondern auch weil man nichts spürt, es für den Körper besser ist, beim Schwimmen kein OB Bändchen raushängen kann und man längere Zeit ohne Wechseln (ausleeren) auskommt. Genial!!!

    Oft hängt man an altbekannten, aber bitte probiert es aus, Mädls, es lohnt sich doppelt und dreifach….

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  3. Ein sehr sehr guter Artikel !!! Vieles davon setzen wir bereits um . Wassesprudler ist zb nicht mehr wegzudenken ! Ökostrom nutzen wir und es ist alles auf LED umgestellt . Als wir noch zu 2. waren hatten wir einen Stromverbrauch von 1900 kWh pro Jahr ! Da war ich Mega stolz drauf . Unser Baby wurde erst mit Plastik Windeln gewickelt . Jetzt sind wir auf die Stoffys umgestiegen . Leider erst nach 1 Jahr . Wenn das ok ist lass ich den Link mal hier : https://tausche-pumps-gegen-schlappen.de/stoffwindeln-spaeter-start-mit-1-jahr/

    Liebe Grüße
    Moni

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