Monat: Juli 2019

Hör auf Fleisch zu essen! Fakten zum Klimawandel und Fleischkonsum

Ja, zugegeben, der Titel ist reisserisch und so gar nicht unsere Art, weil wir niemandem sagen wollen, was er zu tun und lassen hat. Aber mal ehrlich, was führt besser zu Diskussionen, als provokante Titel, Thesen und Aufmachungen? Nur durch Diskussionen kann etwas Neues entstehen und Denken und Haltungen verändert werden. Nimm die Überschrift also bitte nicht so ernst, wir wollen dir hier gar nichts vorschreiben. 😉 ❤ In unserem Beitrag zum Earth Overshoot Day haben wir angedeutet, dass wir der Meinung sind, dass eine Einsparung von Methan ebenso wichtig ist, wie die Einsparung von CO2. Allerdings ist die direkte Methanreduzierung effektiver. Warum? Das wollen wir dir in diesem Beitrag erklären. Wir haben die Doku Cowspiracy geschaut, worauf auch unsere dargestellten Fakten beruhen. Dazu haben wir weiter recherchiert und uns darauf aufbauend unsere Meinung gebildet. Also, los geht’s! Monsterstürme, Dürren, Überflutungen, Verlagerungen der Klimazonen, all das sind Folgen der Klimaerwärmung. Von überall – auch von großen Umweltorganisationen wie Greenpeace – hören wir, dass wir weniger Plastik verbrauchen, Strom sparen, weniger Auto, mehr Fahrrad, Energiesparlampe und Ökostrom nutzen …

Earth Overshoot Day – Erdüberlastungstag 2019

Heute, am 29.07.2019, ist ein trauriger und nachdankenswerter Tag.  Wir haben den Earth Overshoot Day – oder auf deutsch Erdüberlastungstag – erreicht. Das Budget unserer Natur für dieses Jahr haben wir heute aufgebraucht. Das bedeutet, dass unser jährlicher Bedarf an Natur das übersteigt, was uns die Ökosysteme in einem ganzen Jahr erzeugen können. Erstmalig hat die Welt diese globale Grenze in den 1970er Jahren überschritten. Vergleicht man die letzten 20 Jahre, so hat sich der Earth Overshoot Day bis heute um zwei Monate nach vorne verschoben. Und der heutige Tag ist der früheste Earth Overshoot Day in der Geschichte der Menschheit. Wir nutzen die Natur zur Zeit 1,75-mal schneller, als sich unsere Ökosysteme überhaupt regenerieren können. Klarer ausgedrückt: Wir leben so, als hätten wir 1,75 Erden zur Verfügung. Und woran liegt es? Daran, dass wir die Erde verbrauchen, Reserven abbauen und der Erde keine Möglichkeit geben, sich zu erneuern und wieder aufzubauen. Wir leben über unsere Verhältnisse und besitzen und nutzen von allem zu viel. Berechnet werden diese Daten von der Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network. anhand des …

Kartoffel-Rucola-Rösti mit Quarkdip

Vorgestern gab es bei uns glutenfreie Gnocci mit Tomaten-Creme-Sauce und Rucola. Deshalb hatten wir noch einiges an Rucola übrig, was wir in leckere Rösti mit eingearbeitet haben. Dazu gab es einen leckeren Quark-Dip, was das Essen einfach perfekt macht. Du brauchst 2 Personen 5 mittelgroße bis große Kartoffeln 2 Schalotten 50 Gr. Rucola 1 Ei 1 EL Stärke Salz, Pfeffer Öl Für den Quark-Dip 250 Gr. Speisequark 50 Gr. Frischkäse Salz, Pfeffer Petersilie & Schnittlauch Und so geht’s Kartoffeln schälen und abwaschen. Schalotten häuten. Beide Zutaten über eine Kartoffelreibe reiben. Ein Ei hinzugeben und die Masse miteinander vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, Stärke beimengen und verrühren. Beachte bitte, dass der Rucola auch noch Würze abgibt. Überschüssige Flüssigkeit abgießen. Etwas Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. Für den Dip gibst du alle oben genannten Zutaten in eine Schüssel und verrührst alles miteinander. Bei den Gewürzen musst du selbst schauen und abschmecken. Beides zusammen auf einem Teller servieren und genießen. Guten Appetit! Lieben Gruß, Freddy        

glutenfreie Gnocci mit Tomaten-Creme-Sauce und Rucola

Ihr lieben Leute, es ist heiß, furchtbar heiß! Geht es euch gut? Unser Thermometer im Auto zeigte tatsächlich 40,5 Grad an! Wie kommt ihr mit dem Wetter klar? Zum Essen haben wir uns für ein leichtes und schnelles Rezept entschieden, das ihr in wenigen Minuten nachkochen könnt. Außerdem liegt es nicht schwer im Magen und schmeckt so schön fruchtig-frisch. Perfekt für dieses Wetter. Du brauchst für 2 Personen 300 Gr. glutenfreie Gnocci (z. B. von Schär) 1 Zwiebel oder Schalotte Öl zum Anbraten 1 Becher Creme fraiche (200 Gr.) 100 ml Gemüsebrühe 25-30 Gr. Rucola 200 Gr. Kirschtomaten Salz, Pfeffer, Paprikagewürz Petersilie Und so geht’s Gnocci laut Anleitung auf der Verpackung kochen. Währenddessen Tomaten abwaschen, vierteln und zur Seite stellen. Zwiebel/Schalotte schälen und fein würfeln. Etwas Öl in eine Pfanne geben. Zwiebeln/Schalotten kurz anbraten, bis sie glasig geworden sind. Sobald die Gnocchi an der Wasseroberfläche schwimmen, gibst du sie zu den Zwiebeln in die Pfanne. Gnocci kurz anbraten und Creme fraiche und die Gemüsebrühe hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz würzen. Tomaten beigeben und kurz …

Mehr Zeit und Zufriedenheit durch Minimalismus

In der heutigen Zeit ist Stress zu einem erstrebenswerten Faktor geworden. Wer Stress hat, leistet viel und nur wer viel leistet, ist etwas in der Gesellschaft. Aber wenn du einmal genau darüber nachdenkst, ist das wirklich so? Ist es wirklich erstrebenswert zu rotieren, gar Stress zu haben, den Körper zu gefährden, soziale Kontakte zu reduzieren, sich vielleicht auch zu isolieren? Bei vielen Menschen muss es immer mehr von allem, immer besser und immer teurer sein: das neueste Handy, der neueste Fernseher, die besten und teuersten Kleidungsstücke. Immer mit dem Trend gehen. Das meiste das wir kaufen, brauchen wir gar nicht. Mittlerweile leben wir in einer Wegwerf-Überfluss-Konsumgesellschaft. Um sich grundsätzlich mehr leisten zu können, wird mehr gearbeitet. Der ganze Konsum muss ja schließlich bezahlt werden. Zeit wird mit Geld verbunden und verrechnet. Also müssen wir schneller in unserem Tun werden, um mehr Geld zu verdienen, um dann mehr Wohlstand zu erreichen. Aber was ist der Effekt? Durch das getaktete Leben werden wir zu Maschinen und verlieren die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen. Körperliche, aber keine geistige …