Nachdenkliches, Nachhaltigkeit
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Hör auf Fleisch zu essen! Fakten zum Klimawandel und Fleischkonsum

Ja, zugegeben, der Titel ist reisserisch und so gar nicht unsere Art, weil wir niemandem sagen wollen, was er zu tun und lassen hat. Aber mal ehrlich, was führt besser zu Diskussionen, als provokante Titel, Thesen und Aufmachungen? Nur durch Diskussionen kann etwas Neues entstehen und Denken und Haltungen verändert werden. Nimm die Überschrift also bitte nicht so ernst, wir wollen dir hier gar nichts vorschreiben. 😉 ❤

In unserem Beitrag zum Earth Overshoot Day haben wir angedeutet, dass wir der Meinung sind, dass eine Einsparung von Methan ebenso wichtig ist, wie die Einsparung von CO2. Allerdings ist die direkte Methanreduzierung effektiver. Warum? Das wollen wir dir in diesem Beitrag erklären. Wir haben die Doku Cowspiracy geschaut, worauf auch unsere dargestellten Fakten beruhen. Dazu haben wir weiter recherchiert und uns darauf aufbauend unsere Meinung gebildet. Also, los geht’s!

Monsterstürme, Dürren, Überflutungen, Verlagerungen der Klimazonen, all das sind Folgen der Klimaerwärmung. Von überall – auch von großen Umweltorganisationen wie Greenpeace – hören wir, dass wir weniger Plastik verbrauchen, Strom sparen, weniger Auto, mehr Fahrrad, Energiesparlampe und Ökostrom nutzen sollen etc. pp. Es gibt alle möglichen Tipps, wie man etwas selber machen und sparsamer leben kann – so auch auf unserem Blog. Und ja, das ist auch alles vollkommen richtig und notwendig! Aber das reicht bei weitem nicht aus und ein ganz wichtiger Teil, der zum Stop des Klimawandels beitragen kann, wird verschwiegen: Die Reduzierung von Methangas und daraus resultierend der Fleischverzicht.

Kip Andersen hat in seiner Doku Cowspiracy verschiedene amerikanische Umweltorganisationen nach effektiven Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels befragt. Die Organisationen haben die Nutztierhaltung gar nicht oder nur marginal in den Blick genommen. Greenpeace Deutschland hingegen hat 2013 ökonomische Instrumente für eine Senkung des Fleischkonsums in Deutschland – Beiträge zu einer klima- und umweltgerechteren Landwirtschaft publiziert. Aber zu ihren großen Kampagnen gehört das Thema nicht:

Kampagnen Greenpeace
Kampagnen von Greenpeace, Stand August 2019

Warum steht das nicht mit auf der obersten Agenda? Weil, so konstatiert Andersen, Fleischkonsum ein sehr persönliches Thema sei, schnell Befindlichkeiten getroffen würden und die Umweltorganisationen vielleicht Angst haben Spenden zu verlieren, schließlich seien sie davon abhängig. Den ersten beiden Vermutungen stimmen wir erfahrungsgemäß zu, zur letzten  können wir nichts sagen. Weißt du da vielleicht mehr zu?
Ein FunFact am Rande: FunFact: Als eine amerikanische Lobbyorganisation der Fleischindustrie in der Doku darauf angesprochen wurde, ob sie an Greenpeace Amerika gespendet haben, brachen sie das Interview ab.

Methan im Vergleich zu CO2

Hinter dem Klimawandel steckt mehr, als nur CO2: Methan ist 68 % mal schädlicher, als das CO2 (Kohlendioxid) der Fahrzeuge (Cowspiracy; Vebu).

Methan ist für 44 % der gesamten Treibhausgasemissionen der Tierhaltung verantwortlich (Vebu).

Die steigenden Viehbestände haben seit 2006 mehr Treibhausgase erzeugt, als sämtliche Transportwege (alle Autos, Laster, Flugzeuge, Schiffe, Züge etc. zusammen). Methan ist daher ursächlich für den Rohstoffverbrauch und der Umweltzerstörung. Bis 2040 wird der CO2-Ausstoß weltweit um ca. 20 % zunehmen, der der Tierhaltung bis 2050 um 80 % (Cowspiracy).

Insbesondere die Rinderhaltung ist sehr schädlich für das Klima. Kühe stoßen während der Verdauung große Mengen Methan aus. Ein großer Teil davon landet in der Atmosphäre, ein weiterer Teil in Form von Gülle auf den Feldern. Auf den Feldern entsteht dadurch Lachgas. Lachgas ist sogar fast 300 mal schädlicher, als CO2. Für die Produktion von Rindfleisch werden etwa sieben bis 28 Kilo Treibhausgase verursacht (vgl. Umweltbundesamt).

Kirk R. Smith (Professor für globale Umweltgesundheit) konstatiert, dass

bei einer Reduzierung von Methan, die Menge an Methan in der Atmosphäre innerhalb von Jahrzehnten absinkt. Bei Co2 sind die Reduzierungen erst nach etwa 100 Jahren messbar (vgl. Cowspiracy).

Tierhaltung

Die Tierhaltung ist für 14,5 % (Vebu) bzw. 15 % (Albert-Schweitzer-Stiftung) des von Menschen gemachten Klimawandels ursächlich. Sie erzeugt 65 % des Gesamtausstoßes an Stickoxiden, das 296 Mal schädlicher ist, als CO2 (Cowspiracy).

Tierhaltung verursacht immense Gesundheitskosten (Folgen von Bluthochdruck, Krebs, Diabetes, Rheuma; Planet-Wissen; Ärztezeitung zum Sterben; Ärztezeitung zu KrebsÄrztezeitung zu Darmkrebs), Umweltschäden (Umweltbundesamt), Subventionen (Bund) und Schäden durch die Fischerei. Weitere Folgen sind  die Entstehung von Todeszonen in den Meeren, Umweltzerstörung und Aussterben von Arten (Cowspiracy).

In Amerika beläuft sich die Summe der Folgekosten auf 414 Milliarden Dollar, die nicht durch die Viehwirtschaft selbst getragen wird. Wenn die Landwirte diese Kosten selber tragen müssen, würden die Preise dramatisch steigen. Aber da sie das nicht tun, zahlt die Gesellschaft mit – auch die Menschen, die kein Fleisch essen. Ein Beispiel: Der Konsum eines Big Macs kostet etwa 4 Dollar in der USA, sieben weitere Dollar wird von der Gesellschaft für die Folgekosten getragen (Cowspiracy). Und das ist auf jedes Land in der Welt übertragbar.

Tierhaltung und Wasserverbrauch

Tiere fressen viel Getreide, das viel Wasser zum Wachsen benötigt.
Für einen 200 Gramm Fleisch werden etwa 3000 Liter Wasser verbraucht. Vergleich: Beim Duschen nutzen wir etwa 30 Liter Wasser. Mit dem Wasser, was für einen 200 Gr. Hamburger benötigt wird, kann man 3 Monate lang duschen (virtuelles Wasser Fleisch). Kommst du also auf die Idee, sparsamer zu duschen, machst du es mit dem Konsum von 200 Gramm Fleisch wieder zunichte.

Für ein Kilogramm Rindfleisch werden, je nach Sorte und Haltung, zwischen 15.000 und 20.000 Liter Wasser verbraucht (virtuelles Wasser Fleisch). Aber auch für Milch, Käse und Eier werden viel Wasser benötigt: Ein Glas mit 200 ml Milch = 200 Liter Wasser, eine Scheibe Käse (ca. 20 Gr.) = 100 Liter (virtuelles Wasser Käse und Milch). Die Produktion von einem 60 Gr. Ei verbraucht 200 Liter Wasser (virtuelles Wasser Eier). 

Und da wir gerade dabei sind, haben wir noch einen schönen Vergleich: Für das Fracking werden in der USA 380 Milliarden (1.000.000.000 = 109) Liter Wasser verbraucht. Für die Viehzucht gehen 129 Billionen (1.000.000.000.000 = 1012) Liter Wasser drauf. Der Methanausstoß ist in beiden Industriezweigen fast identisch (Cowspiracy).

Weidehaltung besser für das Tier, aber nicht für den Planeten

Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Weidehaltung besser für das Tier sei. Das ist in Bezug auf die Tierhaltung richtig, aber für den Planeten nicht. Warum?

Ein Schwein ist schlachtreif, wenn es 110 bis 120 kg erreicht hat, was, laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, etwa fünf bis sechs Monate dauert (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft).
Rinder werden im Alter von etwa 15 bis 18 Monaten geschlachtet, wenn sie 200 bis 250 kg schwer sind. Jungbullen sind bei der Schlachtung etwa 18 Monate alt und wiegen zwischen 550 bis 650 kg (BzfE). Durch die Fütterung von Getreide in der Massentierhaltung sind Tiere schneller schlachtreif (Cowspiracy).

Weiderinder werden mit etwa 23 Monaten, also etwa 8 Monate später als Rinder aus der Massentierhaltung, geschlachtet. Ein Rind frisst etwa 64-68 Kilo Futter täglich und trinkt 115 bis 150 Liter Wasser. Für den Planeten bedeutet eine Weidehaltung daher 8 Monate längere Viehhaltung: 8 Monate mehr Wasserverbrauch, 8 Monate mehr Futterverbrauch und 8 Monate lang mehr Ausscheidungen von Exkrementen (Cowspiracy).

In Amerika werden sekündlich 72.500 Kilogramm tierischer Exkremente produziert. Pro Jahr ist das so viel, dass man jeden Quadratmeter in San Francisco, New York, Tokio, Paris, Berlin, New Delhi, Hong Kong, London, Rio de Janeiro, Delaware, Bali, Costa Rica und Dänemark damit bedecken könnte (Cowspiracy).

Eine nachhaltige Befriedigung des Fleischbedarfs ist nicht möglich. Auch der Bedarf an Milchprodukten kann durch nachhaltige Produktion nicht befriedigt werden.

Platz für die Viehzucht

Für die Haltung und Produktion von Nutztieren wird viel Fläche benötigt. Die Treibende Kraft bei der Regenwaldzerstörung ist die Viehhaltung und Sojaanbau (zur Fütterung der Tierzucht und Aquakultur) (Cowspiracy). Zwischen 1960 und 2009 ist die Sojaproduktion um das fast Zehnfache gestiegen (von ca. 24 Millionen auf über 230 Millionen Tonnen). Das erklärt, warum die Anbaufläche von 24 Millionen Hektar im Jahr 1960 auf fast 100 Millionen Hektar im Jahr 2009 ausgeweitet wurde (WWF).

91 % der Amazonas Regenwälder werden durch die Nutztierhaltung zerstört. Jede Sekunde wird eine Fläche, die so groß ist wie ein Footballfeld (100×50 Meter), abgeholzt.  Dadurch sterben jeden Tag fast 100 Pflanzen und Tiere aus. Dr. Oppenheimer nennt als primäre Ursache des Artensterbens eine Überweidung durch Viehproduktion und Überfischung  (Cowspiracy).

Neben der Regenwaldrodung durch Nutztierhaltung, findet auch eine Rodung für Palmöl statt. Palmöl findet sich in unserem Essen, in Kosmetika, sogar in Putzmitteln und im Autotank. Die Produktion von Palmöl ist schlimm und hat fatale Konsequenzen. Für die Produktion werden Kleinbauern vertrieben und der Regenwald gerodet. Viele Tierarten sterben durch den Palmölkonsum aus (Regenwald).

Die großen Umweltorganisationen machen immer wieder auf die Regenwaldrodung durch Palmöl aufmerksam. Warum aber nicht auf die Regenwaldrodung für die Nutztierhaltung, die doch noch weitaus mehr Regenwald zerstört? Im Vergleich: 2013 wurden 10,5 Millionen Hektar Regenwald für Palmölanbau, aber 55 Millionen Hektar (1.000.000 = 106)  für Nutztierhaltung gerodet (Cowspiracy).

In Deutschland selbst werden 60 % der Fläche für Futtermittel für Rinder, Schweine und andere Tiere verwendet, nur 20 % davon sind für den menschlichen Verzehr bestimmt (Umweltbundesamt).

Fische und Weltmeere

Fische in Aquakulturen zerstören die Meere. Es existiert das größte Massentieraussterben seit 65 Millionen Jahren. 3/4 der Fischbestände sind überfischt oder stehen kurz davor. Gesunde Fischbestände gibt es kaum noch. Die Artenvielfalt im Meer steht kurz vor Kollaps. 2048 wird es keinen Fisch mehr geben, wenn wir nichts ändern. Etwa 28 Milliarden Tiere werden jährlich aus dem Meer gezogen. Für jeden Pfund gefangenen Fisch, gehen bis zur fünffachen Menge an Beifang mit drauf, darunter Delphine, Wale, Haie und Schildkröten (Cowspiracy).

Wenn man diese Fischerei auf das Land überträgt, würden in Afrika, wenn man Antilopen fangen wollen würde, auf die gleiche Art jeder Löwe, jede Giraffe, jeder Strauß und jeder Elefant gefangen werden (Cowspiracy).

Im Meer passiert das täglich! Da gibt es keinen Aufschrei, würde das in Afrika mit Landtieren passieren, würden alle demonstrieren und aufschreien (Cowspiracy).

Die bereits erwähnten Todeszonen in den Meeren entstehen durch Stickstoffausschwemmungen (Gülle landet im Meer). 250.000 Quadratkilometer sind ohne jegliches Leben. Viehhaltung an Land darf daher auf keinen Fall außer Acht gelassen werden, wenn es um die Rettung der Weltmeere geht (Cowspiracy).

Zur menschlichen Population

Dr. Will Tuttle (Umwelt- und Ethik Autor) weist auf eine weitere gravierende Veränderung hin: Wildlebende Tiere haben vor 10.000 Jahren 99 % der Biomasse ausgemacht, der Mensch lediglich 1 %. Heute machen Mensch und Viehzucht 98 % der Biomasse aus, wildlebende Tiere 2 % (Cowspiracy). Für die Nutztierhaltung werden immer mehr wildlebende Tiere getötet. Zum einen, weil Platz zum Anbau benötigt wird, zum anderen, weil z. B. freilebende Wölfe Tiere auf Weiden anfallen und töten könnten und daher ein für den Menschen unerwünschtes Verhalten zeigen (wolf.nrw).

Während es 1812 eine Milliarde (1.000.000.000 = 109) Menschen auf dem Planeten gab, stieg die Bevölkerung bis 1912 auf 1,5 Milliarden Menschen. 2012 waren es 7 Milliarden Menschen (Cowspiracy). Anfang 2019 lag die Zahl bei fast 7,6 Milliarden  Menschen (dsw). Auf die aktuelle Bevölkerung kommen 70 Milliarden Nutztiere (Cowspiracy).

Die Menschheit trinkt täglich 21 Milliarden Liter Wasser und isst 9,5 Milliarden Kilo Nahrungsmittel. Rinder trinken 170 Milliarden Liter Wasser Kühe und fressen 15,9 Milliarden Kilo Futter. Daran wird deutlich, dass die Tierhaltung das größte Problem ist, da diese vielmehr Wasser und Nahrung verbraucht, als der Mensch (Cowspiracy).

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. 50 % der weltweiten Getreide- und Hülsenfruchtproduktion geht für die Tierzucht drauf (Cowspiracy), bei Soja sind dies  80 % (WWF). 82 % der weltweit hungernden Kinder leben in Regionen, in denen das benötigte Essen für die Tiere vorgesehen ist. Und das wird in reiche Länder wie USA, England oder Deutschland exportiert (Cowspiracy).

Fazit

Baut man in einem ganzen Land regenerative Energien auf, könnte der Klimawandel verlangsamt werden. Das kostet sehr viel Geld und würde mindestens 20 Jahre dauern. Selbst wenn wir ab sofort kein Gas- und Öl mehr verbrennen würden, würden wir unseren maximal erlaubten Ausstoß an Treibhausgasen immer noch überschreiten, so Dr. Oppenheimer. Bis 2030 sind das 565 Gigatonnen (1 Gigatonne = 1.000.000.000 Tonnen). Der Energie- und Elektrizitässektor ist dabei nicht berücksichtigt (Cowspiracy).

Klimaziele können erst erreicht werden, wenn die Nutztierhaltung abgeschafft wird. Der Verzicht kostet nichts und tut niemandem weh. Würden die Menschen weniger Fleisch, Milch und Eier essen, müssten sie nicht gezüchtet, gefüttert und geschlachtet werden. Alle Felder, auf denen gentechnisch verändertes Getreide, Mais und Soja angebaut wird, könnten in Wälder zurückverwandelt werden. Dabei könnte die Idee des Schweizer Crotherlabs umgesetzt werden: Wenn wir weltweit eine Fläche von 0,9 Milliarden Hektaren aufforsten, was etwa dem Gebiet der USA entspricht, könnte der Klimawandel gestoppt werden. Wenn die Bäume zur vollen Größe herangewachsen sind, könnten sie der Atmosphäre 205 Gigatonnen CO2 entziehen und speichern (Watson). Ein weiterer positiver Effekt wäre die Rückkehr der Wildtiere. Und durch den Verzicht von Fleisch wären die Flüsse und Meere sauberer und die Menschheit gesünder. Auch könnten so Nahrungsmittel für den Menschen angebaut werden, so dass weltweit die Hungersnot verringert werden kann. 

Es ist sinnvoller, neben der Lösung des CO2-Problems, gleichzeitig das Methan-Problem zu lösen. Der Effekt der Methan-Reduzierung ist sehr schnell sichtbar. Hungersnöte und globale Erwärmung lassen sich nämlich nicht alleine durch eine CO2 Einsparung stoppen.

Kein anderer Lebensstil hat einen weitreichenderen und positiveren Einfluss auf das Leben, als eine tierproduktsfreie Ernährung. Wir müssen neben dem bewussteren Leben  und Konsum, den CO2-Einsparungen und der Müllreduzierung aber auch unseren Konsum von tierischen Lebensmitteln drastisch reduzieren.

Wir hoffen, dass dich der Beitrag zum Nachdenken angeregt hat. Wir wissen, dass Fleischkonsum ein kontroverses Thema ist. Hinterlasse uns daher gerne deinen Kommentar, bleib dabei aber lieb. 😉

Lieben Gruß,
Jani & Freddy

Quellen:

Cowspiracy

http://virtuelles-wasser.de

1 Kommentar

  1. Hallo Jani, danke für den Blog zum Thema Fleischkonsum. Wenn ich akzeptiere,
    dass es einen Klimawandel gibt, der zum Tod vieler Menschen führt, durch Überschwemmungen, Dürren, Stürme usw.
    und wenn ich akzeptiere, dass dieser Klimawandel von uns Menschen zumindest verstärkt wird
    Und wenn ich akzeptiere, dass etwa 12 Prozent dieses Klimawandels auf den Fleischkonsum zurück geht
    Dann heißt das für mich: 12 von 100 der Menschen die durch Klimawandel sterben tun dies weil andere Menschen nicht auf ihr täglich Fleisch verzichten wollen.
    Würde ich das jemandem sagen? Nein, weil, was mache ich, wenn dieser Mensch trotzdem weiter Fleisch isst?

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