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Tagebucheintrag #3: Kleingärtnern im März

Auch wenn es hier ruhiger auf dem Blog geworden ist, so haben wir dir viel aus unserem kleinen Gemüsegarten zu berichten. Nachdem es im Februar so elendig viel geregnet hatte, kamen im März endlich einige wunderschöne, sonnige Tage – es lebe der kalendarische Frühlingsanfang. 😉

Auch wenn es noch nicht ganz so viel zu säen gab, so konnten wir trotzdem schon ein paar wenige Gemüsesorten aussäen. Außerdem haben wir die Corona-Isolation genutzt, um noch einiges im Vorgarten und Garten zu verändern. So kann man sich schön ablenken und kommt nicht auf dumme Gedanken oder ins stundenlange Grübeln. 😉 Das Wetter war genau passend für diese schwierige Zeit. Aber nun zu unseren Veränderungen! Auf geht’s!

Gemüse des Monats

Vorzucht

Im Februar haben wir, neben Kohlrabi, Rotkohl, Kopfsalat und verschiedenen Tomaten auch Paprika vorkeimen lassen. Im März keimte dann auch die Paprika, während die anderen Gemüsesorten schon ordentlich wuchsen. Fotos zu den anderen Gemüsesorten findest du weiter unten, hier jetzt die Paprika Anfang und Ende März:

In diesem Monat haben wir angefangen Gurken und Lavendel vorzuziehen. Am 3.3 haben wir die Gurkensamen in die Erde gelegt, fünf Tage war schon was zu sehen. Auf den Fotos seht ihr die Gurke Anfang und Ende März:

Auch die Tomaten (Buschtomate und Red Currant) können sich mittlerweile sehen lassen. Hier mal ein Vergleich von Februar (links) und Ende März (rechts):

Nur unsere Tumbling Tom Red und unsere Cherry Tomate mussten wir Ende März erneut ziehen, da die anderen eingegangen sind. Außerdem zogen wir Ende März unsere Pflücksalat (Lollo Bionda grün) vor.

Direktsaat

Direkt ins Beet und in die Blumenkästen an den Hochbeeten kamen am 8.3. Radieschen, ZwiebelnRingelblumen, Kapuzinerkresse, Tagetes (tenuifolia und x erecta) und verschiedene Sommerblumen. Sowohl die Radieschen als auch die Zwiebeln säen wir immer nach und nach, damit wir nicht auf einmal zu viel ernten, sondern und längerfristig versorgen können.

Die Radieschen wachsen super!

Die Zwiebeln und die Ringelblumen wachsen auch langsam, man kann schon ein bisschen was sehen, aber für ein Foto reicht es noch nicht. Das wäre eher ein Suchbild. 🙂 Die gesäten Sommerblumen kommen ebenfalls langsam. Von der Kapuzinerkresse und von der Tagetes ist Ende März noch nicht zu sehen, was aber auch normal ist.

Schnittlauch, Petersilie und Dill haben wir Ende März direkt ins Beet als Zwischenbepflanzung gesetzt.

Und es wächst….

Unsere Vorzucht aus Februar wächst und wächst. Es ist so schön mit anzusehen! Hier mal ein paar Fotos von unserem Kopfsalat, Spinat und Rotkohl. Der Kohlrabi, den wir im Februar vorgezogen haben, ist im Beet leider nichts geworden, aber dazu unten mehr. Drei gute und scheinbar starke Kohlrabipflanzen haben wir noch im Haus. Bei denen dachten wir erst, dass die uns auch kaputt gehen, aber sie haben uns eines Besseren belehrt. 🙂 Leider hat es auch der Rotkohl im Beet nicht überlebt. Aber auch dazu unten mehr.

Auch unsere Kräuter (Oregano, Rosmarin, Pfefferminze, Salbei) aus dem letzten Jahr fangen wieder schön an zu wachsen:

Kraeuter_Anzucht_Gemuesegarten_kleingaertnern

Fails

Leider hat sie Vorzucht unserer Lavendelpflanzen nicht funktioniert. Schade! Wir haben jetzt eine fertige Pflanze gekauft. Mal sehen, ob sie überlebt.

Laut Saatgutverpackung kann man den Kohlrabi im März nach draußen säen. Da all unsere Pflanzen aufgegangen sind und wir demnach zu viele hatten, haben wir Anfang März zwei Pflänzchen nach draußen umgesetzt. Die sind leider kaputt gegangen. Die Blätter lagen plötzlich daneben. Ob es an unseren Katzen lag? Die legen sich nämlich gerne in die Beete…… Keine Ahnung.

Der Rotkohl geht uns irgendwie kaputt. Wir wissen nicht warum und müssen da nochmal schauen, was es sein könnte. Da uns die Pflanzen in den Vorzuchttöpfen nach und nach eingegangen sind, haben wir zwei von ihnen nach draußen gepflanzt. Wir hatten die Hoffnung, dass sie dort so richtig aufblühen werden. Aber auch da gingen sie kaputt. Erstaunlicherweise haben sich zwei kleine Rotkohlpflänzchen im Haus langsam erholt. Es besteht also noch Hoffnung, dass wir in diesem Jahr Rotkohl ernten können. Wir sind vorsichtig optimistisch.

Na ja und unsere Erdbeer-Vorzucht hat überhaupt nicht geklappt, so dass wir uns fertige Pflanzen gekauft haben. Unsere Tochter hat die Chance genutzt und sich eine kleine Gemüsebeetecke eingerichtet.

Erdbeeren_Anzucht_Gemuesegarten_kleingaertnern

Gedanken

Wir überlegen, ob wir die Tomaten und Paprika im nächsten Jahr evtl. erst Ende März, Anfang April vorziehen werden, weil sie doch sehr gut wachsen. Wir müssen mal abwarten, wie stark sie jetzt noch wachsen und wie das alles so weitergeht. Aber das könnte tatsächlich etwas sein, was wir im nächsten Jahr anders machen könnte. Wobei wir uns aber an die Angaben auf der Saatgutpackung gehalten haben und nicht selbst so entschieden haben, sie jetzt schon zu säen.

Und sonst so?

Wir haben die freie Zeit im März wirklich sehr intensiv genutzt. Schau mal:

Die Hecke war schon da, als wir das Haus gekauft haben. Seit ewiger Zeit war sie uns ein Dorn im Auge. Lieber möchten wir etwas Luftiges, Helles, Frisches und Buntes haben. Pflanzen, die auch den Schmetterlingen, Vögeln und Bienen gut tun. Außerdem hegt Jani seit Jahren den Wunsch, einen Baum im Vorgarten zu haben. Jetzt war es endlich an der Zeit, diesen Wunsch zu erfüllen, sogar mit zwei Bäumchen. Gut, die Kugelakazie gab es schon vorher in der Einfahrt, halt nur einem Blumentopf. Jetzt aber hat sie viel Platz für ihre Wurzeln und kann schön groß werden. Das zweite Bäumchen ist Euyonimus alatus (Flügel-Spindelstrauch) ❤ 🙂

Das Beet ist vorne halbschattig und je näher es zum Haus kommt, wird es schattiger (Nordseite halt…). Auf diese Verhältnisse haben wir unser Beet abgestimmt und sind gespannt, wie es wachsen wird. Wir haben Frühblüher, Tulpen, viele verschiedene Bodendecker, eine Hortensie, Gräser, immergrüne Schattenpflanzen und zwei Bäumchen gepflanzt. So wechseln sich hohe und niedrige Pflanzen ab. Optisch soll die Bettdecke dann irgendwann in ein paar Jahren geschlossen sein und immer etwas blühen. Übrigens haben wir dafür einige Pflanzen aus unserem Garten genommen, die in Blumentöpfen gepflanzt waren (z. B. Hortensie, Gras, Kugelakazie, ein paar Bodendecker und Frühblüher).

Zudem haben wir uns noch einen zweiten Komposter gekauft und einen Herbstflieder (der vor ein paar Jahren plötzlich in unserem Garten wuchs) davor gesetzt, um diesen Teil optisch abzutrennen. Von der Terrasse aus sieht das hammermäßig aus! 🙂

Herbstflieder Garten

Auch in dieser Monat war gartentechnisch wieder wunderbar. Wir freuen uns auf den April, der ja noch mehr zum Säen gibt. ❤

Liebe Grüße,
Jani & Freddy

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