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westfälisches Karfreitagsessen: glutenfreie Struwen

Am heutigen Karfreitag haben wir uns erstmalig an glutenfreie Struwen gewagt. Nachdem nämlich unser Rezept für vegane Struwen so unglaublich beliebt bei euch ist, wird es an der Zeit, auch eine glutenfreie Variante vorzustellen, da wir die veganen Struwen ja nicht mehr essen können (–> Zöliakie).

Bei uns im Münsterland sind Struwen ein traditionelles Karfreitagsgericht. In der Regel werden sie mit Rosinen verfeinert, die können aber natürlich auch weggelassen werden.  Vielleicht schmecken dir stattdessen auch Apfelringe darin?
Traditionell gibt es im Münsterland dazu oft Apfel- oder Pflaumenkompott. Wir haben aber auch schon von Biersuppe als Beilage gelesen. Wir selbst essen dazu gerne eine Gemüsesuppe, bestehend aus Eierstich, glutenfreien Nudeln und Kaisergemüse.

Um Struwen zu braten, braucht es etwas Fingerspitzengefühl, da sie klebrig sind und relativ schnell anbrennen. Zwei Tipps: reichlich Öl und keine hohe Temperatur beim Braten verwenden. Ansonsten: Ausprobieren…
Ich empfehle, sie vorher einmal zu testen, nicht das es an Karfreitag eine böse Überraschung gibt.

Übrigens ist Heringsstipp auch ein typisches Karfreitagsessen, falls du mal auf der Suche nach einer Alternative bist.

Jetzt aber zu den glutenfreien Struwen. Leider haben wir keine frische Hefe mehr bekommen (die ist gerade in der Corona-Zeit überall ausverkauft…). Also haben wir unsere Struwen mit Trockenhefe gebacken.

Du brauchst

225 Gr. glutenfreies Mehl
150 ml Milch
1 Tütchen Trockenhefe oder 21 Gr. frische Hefe
2 Eier
1 EL Zucker
1 Prise Salz
50 Gr. Rosinen

Öl zum Anbraten

Und so geht’s

Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken vermischen. Wenn der Teig zäh ist, ist er genau richtig. Jetzt wird er für 60 Minuten, mit einem Tuch abgedeckt, zur Seite gestellt, damit die Hefe aufgehen kann.

Wenn der Teig nach ca. einer Stunde aufgegangen ist, gibst du reichlich Öl in eine Pfanne und erhitzt es. Sei mit dem Öl nicht zu sparsam, da die Struwen sonst gerne an der Pfanne festkleben und anbrennen.
Mit einem Esslöffel gibst du den Teig (der sehr klebt!) in die Pfanne und brätst die Struwen goldbraun an. Ein EL reicht hierbei vollkommen aus, da die Struwen in der Pfanne noch einmal an Größe zunehmen und aufgehen. Die Herdtemperatur sollte nicht zu hoch sein, da sie sonst relativ schnell anbrennen.

Nachdem die Struwen fertig gebraten sind, leg sie ruhig noch auf einem Küchenpapier aus, damit das Fett abtropfen kann.
Anschließend bestreust du die Struwen mit Zimt und Zucker. Fertig!

Liebe Grüße und guten Appetit,
Freddy

Rezept_glutenfreie_Struwen_muensterlaendisches_westfaelisches_Karfreitagsessen

 

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