Autor: Jani.

Minimalismus: Wie sich unsere Einstellung auf unseren Besitz verändert hat

Vor etwa 100 Jahren kam eine Familie mit etwa 180 Gegenständen in ihrem Haushalt aus. Heute sind es laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich rund 10.000 Gegenstände. Wenn man bedenkt, dass diese Zahl den Durchschnitt darstellt, wird es einige Haushalte geben, die noch weitaus mehr Gegenstände besitzen. Auch wir waren ein Haushalt, mit vielen Gegenständen. Wie viele es waren und heute noch sind, weiß ich nicht. Es waren aber sicher mehr als 10.000 Gegenstände. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass wir unseren Besitz stark reduziert haben. Seitdem ich (und ich spreche in diesem Sinne auch für Freddy) meine Einstellung auf meinen Besitz verändert habe, beschämt es mich, an meine frühere Haltung in Bezug auf meinen Konsum zurückzudenken. Alles fing damit an, dass mich ein Gefühl der Enge und Unzufriedenheit in unseren vier Wänden überkam. Ich empfand unser Häuschen als zu voll und eng. Aber was steckte dahinter? Ich hatte das Gefühl, dass wir mehr Platz brauchten, mehr Ordnung. Also reduzierten wir und brachten mehr Klarheit in unser Wohnkonzept – und die Veränderung nahm seinen Lauf (hier kannst …

DIY Deo selbermachen – Rezepte, Anleitungen und Erfahrungen

„Deo ersetze ich niiieeeemals nicht!“ Tja, Dinge verändern sich und alles kommt zu seiner Zeit. Nachdem wir im Bad schon die Plastikzahnbürsten durch Bambuszahnbürsten, den Badewannenzusatz durch selbstgemachte Badeperlen, Einweg-Abschminktücher durch waschbare Abschminkpads, Bodylotion durch selbstgemachte Körperbutter und flüssige Handseife, Shampoo und Duschgel durch feste Seifen ersetzt haben, wollte ich nun auch das Deo ersetzen. Ich hatte keine Lust mehr, mir alle möglichen chemischen Stoffe unter die Achseln zu sprühen und damit Müll zu produzieren. Die Badeperlen und Seifen haben meine Haut so positiv verändert, dass ich sie kaum noch mit weiteren Fetten pflegen muss (früher hatte ich extrem trockene Haut). Nur die Achseln waren durch das Antitranspirant noch ein kleines Problem, weil meine Haut dort sehr empfindlich ist und durch das Antitranspirant schnell austrocknete. Darauf hatte ich keine Lust mehr, weshalb ich mich mit selbstgemachten Deos beschäftigte. Zwei Rezepte habe ich ausprobiert. Mit einem war ich gar nicht zufrieden, das andere nutze ich jetzt regelmäßig, so dass mein herkömmliches Deo aus unserem Haushalt verbannt werden konnte 😉 Lies weiter, dann erfährst du mehr. Erster Test an einem Wochenende …

Was bedeutet Mut für uns? [Blogparade]

Sarah von mutter-und-sohn-blog fragt in ihrer Blogparade nach, was genau Mut für uns bedeutet und wo wir mutig waren: Ist mutig, was „objektiv“ außergewöhnlich ist, was uns Bewunderung abringt, weil kaum einer etwas Ähnliches zustande bekommen hat? Oder etwas, was euch über euch selbst hinauswachsen lässt, wo ihr Dinge wagt, die eure persönlichen Grenzen erweitern, die ihr euch schlicht zuvor nicht getraut habt? Das Thema ist sehr interessant, weshalb wir mitmachen wollen. Danke für dieses inspirierende und interessante Thema, Sarah! Als ich den Beitrag las, ging ich direkt zu Freddy und fragte ihn, wo ich mal mutig war. Er zählte ein paar Dinge auf: Beispielsweise, dass ich meine Tochter mit 19 Jahren bekommen oder meinen sicheren Job für ein Vollzeitstudium geschmissen habe. Aber ist das wirklich mutig? Es fühlt sich nämlich nicht so an. Ich war nicht alleine, ich hatte Menschen um mich herum, die mich unterstützten. Im Verlauf entstand dann eine Diskussion beim Abendbrot, was Mut für uns persönlich bedeutet. Nach unserer Abendbrot-Diskussion kamen wir zu dem Entschluss, dass Mut für uns im kleinen beginnt. Mut …

Tschüss Instagram

[Werbung wegen Verlinkung] Du hast mich etwas mehr als ein Jahr begleitet, ich habe durch dich viel Neues erfahren und auch gelernt. Danke dafür! Ich habe gelernt, dass du ein sehr oberflächliches Medium bist, in dem es den Usern nur um hohe Followerzahlen und Likes geht. Folgen und Entfolgen stehen an der Tagesordnung. Inhalte sind zweitrangig. Wie viele Beiträge werden wirklich gelesen und wie viele Fotos nur angeschaut? Komisch gestellte, künstliche und oberflächliche Influencerfotos, die nichts dem Zufall überlassen, dafür aber null sinnreichen Inhalt bieten (dazu empfehle ich übrigens die Facebookseite Perlen des Influencermarketings), bekommen tausende von Likes. Viele andere tolle Profile mit wertvollen Kontent kämpfen hart, um gesehen zu werden, haben aber kaum eine Chance. Ich habe das Gefühl, dass all der, teils über Jahre produzierte Kontent nicht mehr viel wert ist. Das liegt neben der Oberflächlichkeit an deinem Algorithmus, den du an das Feed-Steuer gesetzt hast, weshalb die Anzahl an Likes mehr über ein Bild aussagt, als das Bild selbst. Instrgam-Account lässt nicht 1:1 auf einen Blog schließen Die Blog-Instagram-Relation stimmt übrigens fast …

Rote-Bete-Kartoffelbrei

Ja, als treue/r Verfolger*in unseres Blogs hast du bestimmt schon gelesen, wie sehr wir Rote Bete lieben. Deshalb darf natürlich auch nicht unser heißbeliebtes Rezept für Rote-Bete-Kartoffelbrei fehlen. ❤ Sieht komisch aus? Ja, vielleicht! Schmeckt komisch? Ganz sicher nicht! Zu dem Kartoffelbrei essen wir gerne Kohlrabischnitzel, Gurkensalat und braune Sauce. ❤ Du brauchst für etwa 4 Personen 1 kg Kartoffeln 500 Gr. frische Rote Bete (alternativ Rote Bete aus dem Glas) 300 ml Milch (alternativ pflanzliche Milch) 50 Gr. Butter (alternativ Margarine) Petersilie (VERLINKEN) Salz und Pfeffer zum Würzen 1 Spritzer Zitronensaft Und so geht’s Kartoffeln schälen, gründlich abwaschen, vierteln und in etwas Gemüsebrühe gar kochen. Falls deine Rote Bete noch nicht gekocht ist: Schälen, abwaschen und in kleine Würfel schneiden. Zu den Kartoffeln hinzugeben und mitkochen. Falls deine Rote Bete schon gekocht ist: Gib sie später einfach zu den gekochten Kartoffeln hinzu, wenn diese gar gekocht sind. Sobald die Kartoffeln (und ggf. die Rote Bete) gar sind, überschüssiges Wasser abgießen, Milch und Butter hinzugeben, alles mit einem Kartoffelstampfer fein stampfen und mit Salz, Pfeffer, etwas Petersilie …