Alle Beiträge, die unter Familienalltag gespeichert wurden

DIY Adventskalender mit Botschaften für meinen Mann

Bereits im letzten Jahr kam mir die Idee, meinem Mann auch einen Adventskalender zu schenken. Aber einen von der Stange kaufen fand ich doof, denn er sollte sehr persönlich werden. Nach einigen Recherchen bin ich auf die Freebies von Judith von Youdid gestoßen. Ich selber bin bei der Erstellung von sowas etwas einfallslos und ihr daher sehr dankbar, dass sie die zur Verfügung stellt. In diesem Jahr nutze ich ihn wieder. ❤ Alles was ich dazu benötigte war: ein Bilderrahmen in der Größe 30 x 40 cm Geschenkpapier oder Backpapier für den Hintergrund kleine Briefumschläge in der Größe C (5,8 x 8,1 cm) den ausgedruckten Freebie von Judith 24 Botschaften für meinen lieben Mann Das schöne an diesem Adventskalender ist, dass man ihn – wenn man ihn gut weglegt und vorsichtig damit umgeht – jedes Jahr wieder nutzen kann und nur die Botschaften auswechseln muss. 🙂 Du hättest seine Augen sehen sollen, wie sie strahlten, als er Umschlag für Umschlag öffnete. ❤ Das zu sehen, hat mich richtig glücklich gemacht. Auch in diesem Jahr bekommt er …

Darf ich als Mama noch eigene Ziele haben?

Die Mutterrolle bzw. das Elternsein definiert ja jede*r anders. Manch eine* bleibt für die Kinder ganz zu Hause, manche Eltern teilen sich die Kinderbetreuung und arbeiten in Teilzeit, manche Eltern beide in Vollzeit. So verschieden wir Menschen sind, so verschiedenen sind auch unsere Lebensmodelle. Und dabei gibt es kein richtig und kein falsch. Die Lebensmodelle müssen zur Familie passen. Wie ist es aber mit Zielen von Eltern? Dürfen Eltern noch Ziele haben oder sollen sie die für die Kinder zurückstellen? In diesem Beitrag möchte ich dir unser Modell vorstellen und erklären, warum Ziele für uns wichtig sind. Mein Mann und ich arbeiten und studieren beide und haben berufliche Ziele. Damit meinen wir nicht, dass wir Karriere machen wollen, sondern bestimmte Abschlüsse erreichen und uns besser qualifizieren möchten. Wir haben halt richtig Lust aufs Lernen. Darüber habe ich in meinen Beiträgen „Wie macht ihr das bloß? Vereinbarkeit von Familie, Studium und Job“ und „Liebe Regierung, komm‘ in die Puschen und tu‘ was für die Familien mit zwei Verdienern!“ schon einmal gebloggt. Mama bleibt zu Hause? Ich bin …

Freigeister brauchen Freiräume – Unsere Erfahrungen mit einer Montessorischule

Wir waren heute beim ersten Epochenabschluss unserer Quatschtröte ❤ . Seit dem Sommer geht sie dort in die erste Klasse und einige von euch baten uns, über die Schule zu berichten. Wir nehmen den Epochenabschluss daher als Anlass, mal zu erzählen. Wir haben heute ein paar Fotos für euch gemacht, so dass wir das ganze Geschreibsel auch mit Bildern unterlegen können. Aber eines kann ich euch sagen: Die Atmosphäre bringen die Fotos nicht rüber. Aber egal, wir freuen uns, euch berichten zu dürfen. Aber vorsichtig, er enthält einige Bilder und ist sehr lang 😉 . Zunächst: Sie gehen auf eine reformpädagogische Ganztagsschule mit dem Schwerpunkt Montessori (wenn du mehr über die Montessoripädagogik lesen möchtest, klick hier: Montessori), die Kinder von der ersten bis zur dreizehnten Klasse unterrichtet. Klasse 1 bis 4 ist die Grundschule, 5 bis 10 die Gesamtschule und 11 bis 13, na klar, die Oberstufe. Die Schule befindet sich im Grünen und ist umgeben von vielen Grünflächen, einem Tiergehege und einem Barfußweg. Auf dem Gelände gibt es noch Wohnungen und Werkstätten für Menschen …

Mental Load: Wer oder was bin ich eigentlich?

Heute morgen stoß heute auf diesen Artikel von Stadt Land Mama: Mental Load: Wenn die gesamte Familien-Organisation an einer Person hängt. Beim Lesen musste ich immer wieder schmunzeln und fragte mich dabei, wie es eigentlich bei uns ist. Ich las dazu verschiedene Artikel, kam ins Grübeln und entschied mich, an der Blogparade von Glücklich scheitern teilzunehmen. Hier sind also meine fünf Cent dazu. Wenn ich an mein junges Ich *hust* zurück denke, war ich wirklich teilweise gestresst, obwohl ich gar nicht mal so viel gemacht habe, wie jetzt. Woran liegt das? Ich glaube, ich habe immer mehr zu mir gefunden. Erfahren wer ich bin, was ich wirklich will, was mir wichtig ist und mich dazu entschieden, mein Leben so zu leben, wie ich es möchte und wie es für meine Familie in Ordnung ist. Vielleicht liegt es auch an den jetzigen Umständen: Ich habe einen tollen unterstützenden Mann und einen Job, der mir ganz viel Freude bereitet. Dadurch bin ich allgemein auch viel entspannter geworden. Ich bin einfach zufrieden. Mareice Kaiser schreibt auf Ze.tt: Versorgerin, Businesswoman, MILF – …

Wie macht ihr das bloß? Vereinbarkeit von Familie, Studium und Job

Nach meinem Artikel Liebe Regierung, komm‘ in die Puschen und tu‘ was für die Familien mit zwei Verdienern! bekam ich ganz viele tolle Rückmeldungen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dieser so viel gelesen wird. Vielen Dank dafür! Es kam dabei aber auch oft die Frage, wie wir das mit unseren Kindern, unserem Studium und unseren Jobs hinbekommen. Manche würden diesen Schritt auch gerne wagen, aber sie trauen sich nicht. Deshalb habe ich mich entschlossen, dir ein wenig darüber zu schreiben, denn vielleicht helfen dir unsere Erfahrungen dabei, endlich diesen Schritt zu wagen?! Ganz kurz, die Rahmenbedingungen Während mein Mann Vollzeit im Schichtdienst arbeitet, arbeite ich Teilzeit mit 20 Stunden in der Woche. Wir studieren beide berufsbegleitend. Er macht seinen Bachelor, ich meinen Master. In unserem Haushalt leben zwei wunderbare Kinder. Unsere Quatschtröte kommt nächste Woche in die Schule (vorher ging sie bis spätestens 15 Uhr in die Kita), unsere Älteste geht in die 10. Klasse. Sie gehen beide auf die gleiche Schule. Es ist eine Ganztagsschule von der 1. Klasse bis zur 13. Klasse, idyllisch …