Alle Beiträge, die unter Familienalltag gespeichert wurden

Fünf Zutaten für eine erfüllte Beziehung

Welchen Stellenwert nimmt Liebe in deinem Leben ein? Für mich ist Liebe ein Geschenk. Geliebt zu werden und Liebe zu schenken ist vielleicht sogar das größte Geschenk. Sie verändert alles. Wir können durch Liebe lernen und mit ihr wachsen. Wir machen uns verletzlich, in dem wir uns einem anderen Menschen öffnen und unser Innerstes zeigen, aber gleichzeitig werden wir durch sie auch stark. Ich glaube an die ewige Liebe, wenn man sie gefunden hat. ❤ Klingt kitschig? Mag sein. Aber in Sachen Liebe bin ich es gerne. Freddy ist meine große Liebe und ich bin die seine. Wir sind unsere besten Freunde, Liebhaber und Seelenverwandte in einem. Wir kennen uns gegenseitig so gut wie uns sonst kein anderer kennt. Wir kennen unsere schwächsten und dunkelsten Momente, aber auch unsere normalen und besten Momente. Wir sind gegenseitig unser wertvollster Spiegel. Wir fühlen uns wie eine Einheit. Wir gegen den Rest der Welt. Ich fühle mich stark, mit ihm an meiner Seite. Wir bauen uns etwas Gemeinsames auf, wir lernen voneinander, wir wachsen miteinander, helfen uns durch …

Was bedeutet Mut für uns? [Blogparade]

Sarah von mutter-und-sohn-blog fragt in ihrer Blogparade nach, was genau Mut für uns bedeutet und wo wir mutig waren: Ist mutig, was „objektiv“ außergewöhnlich ist, was uns Bewunderung abringt, weil kaum einer etwas Ähnliches zustande bekommen hat? Oder etwas, was euch über euch selbst hinauswachsen lässt, wo ihr Dinge wagt, die eure persönlichen Grenzen erweitern, die ihr euch schlicht zuvor nicht getraut habt? Das Thema ist sehr interessant, weshalb wir mitmachen wollen. Danke für dieses inspirierende und interessante Thema, Sarah! Als ich den Beitrag las, ging ich direkt zu Freddy und fragte ihn, wo ich mal mutig war. Er zählte ein paar Dinge auf: Beispielsweise, dass ich meine Tochter mit 19 Jahren bekommen oder meinen sicheren Job für ein Vollzeitstudium geschmissen habe. Aber ist das wirklich mutig? Es fühlt sich nämlich nicht so an. Ich war nicht alleine, ich hatte Menschen um mich herum, die mich unterstützten. Im Verlauf entstand dann eine Diskussion beim Abendbrot, was Mut für uns persönlich bedeutet. Nach unserer Abendbrot-Diskussion kamen wir zu dem Entschluss, dass Mut für uns im kleinen beginnt. Mut …

Tschüss Instagram

[Werbung wegen Verlinkung] Du hast mich etwas mehr als ein Jahr begleitet, ich habe durch dich viel Neues erfahren und auch gelernt. Danke dafür! Ich habe gelernt, dass du ein sehr oberflächliches Medium bist, in dem es den Usern nur um hohe Followerzahlen und Likes geht. Folgen und Entfolgen stehen an der Tagesordnung. Inhalte sind zweitrangig. Wie viele Beiträge werden wirklich gelesen und wie viele Fotos nur angeschaut? Komisch gestellte, künstliche und oberflächliche Influencerfotos, die nichts dem Zufall überlassen, dafür aber null sinnreichen Inhalt bieten (dazu empfehle ich übrigens die Facebookseite Perlen des Influencermarketings), bekommen tausende von Likes. Viele andere tolle Profile mit wertvollen Kontent kämpfen hart, um gesehen zu werden, haben aber kaum eine Chance. Ich habe das Gefühl, dass all der, teils über Jahre produzierte Kontent nicht mehr viel wert ist. Das liegt neben der Oberflächlichkeit an deinem Algorithmus, den du an das Feed-Steuer gesetzt hast, weshalb die Anzahl an Likes mehr über ein Bild aussagt, als das Bild selbst. Instrgam-Account lässt nicht 1:1 auf einen Blog schließen Die Blog-Instagram-Relation stimmt übrigens fast …

Mental Load: Und dann war da noch ich – Für mehr Selbstfürsorge und Auszeiten als Mutter

Seit Januar spielt das Thema Minimalismus eine große Rolle bei uns. Während wir uns erst mit Minimalismus in Bezug auf Gegenstände intensiv beschäftigten, ging es rüber zum Minimalismus im persönlichen Leben. Neben der ganzen Entschlackung für uns als Eltern, Paar und Familie (lies dazu gerne die Beiträge Eltern sein, Paar bleiben: Warum gemeinsame Auszeiten so wichtig für die Beziehung sind und Wie der Minimalismus uns verändert: viele Entscheidungen für ein ruhigeres Leben) dachte ich auch immer mehr über mich nach… Und ab jetzt Vorsicht, das wird ein sehr persönlicher Blogbeitrag. ❤ 😉 Freddy machte Anfang Mai ein Foto von mir. Als ich mir das anschaute sah ich, wie schlimm meine Körperhaltung war. Richtig rund, gar nicht gerade. Und als mir dann ein Tag später mein Arzt sagte, dass mein ganzer Rücken inkl. Nacken so sehr verspannt ist, dass sich meine Wirbelsäule dadurch verbiegt, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich sorge nicht richtig für mich. Manchmal ist das wirklich gut, wenn man so einen kleinen Überraschungsmoment erlebt. So schrieb ich schon in meinem Beitrag Mental Load: …

Trennungsfamilien: Wenn das Kind zum Vater/Mutter zieht

Liebes getrennt lebendes Elternteil, dieser Beitrag ist heute für dich. Ich befasse mich sowohl im privaten Bereich als auch im beruflichen Kontext mit der Situation, wenn das Kind bei getrenntlebenden Eltern zum anderen Elternteil zieht. In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Einmal das der Mutter und einmal das der Pädagogin. Und diese Mischung hat mir einige Erkenntnis gebracht, die ich mit dir teilen möchte. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass ich nicht auf evtl. bestehende Differenzen/Konflikte eingehe, das würde zu komplex werden. Und egal warum ein Kind geht, ob es Konflikte gibt oder nicht, es geht mir um etwas Grundsätzliches, um die persönliche Einstellung und Haltung. „Mama, ich möchte gerne zum Papa/zur Mama ziehen.“ Das ist ein Satz, bei dem fast jeder Elternteil erschrickt und Herzklopfen bekommt. Es ist, als werde einem der Boden unter den Füßen weggezogen und das Herz herausgerissen. Ohnmachtsgefühle, Verlustängste, Verzweiflung, Versagensängste, Trauer, Hilflosigkeit, all diese Gefühle können auftreten und einen lähmen. Es fühlt sich schrecklich an und tut weh, höllisch weh. Aber es gibt an dieser Situation auch ganz …