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Minimalismus in der Familie: So misten wir langfristig aus

Minimalismus gehört mittlerweile fest zu unserem Leben. Über die Jahre hinweg haben wir unser zu Hause optimiert. Wir haben umgestellt, umgebaut und wegrationalisiert. Von einem bunten Allerlei haben wir unsere Einrichtung heller und natürlicher gestaltet, ganz im Sinne eines skandinavischen Wohnstils. Früher haben wir Schränke gekauft, um unseren Kram unterbringen zu können und mehr Stauraum zu schaffen. Seit etwa zwei Jahren verschwinden diese Schränke nach und nach, weil wir kontinuierlich konsequent und gründlich aussortieren. Wir brauchen diesen zusätzlichen Stauraum nicht mehr. Irgendwas veränderte sich damals in uns, wir konnten es aber noch nicht genau definieren, es war ein unmerklicher Prozess. Über Minimalismus haben wir uns damals, als unsere Veränderung anfing, noch keine Gedanken gemacht. Jetzt aber wissen wir, dass sich hinter unterer Veränderung eine minimalistische Haltung verborgen hat. Deshalb möchten wir dir in diesem Beitrag zeigen, wie wir langfristig ausmisten und dadurch als Familie minimalistischer leben. An dieser Stelle empfehlen wir dir unsere Beiträge zu unserer Minimalismuschallenge aus Januar 2019 und unsere weiteren Beiträge zum Thema Minimalismus in der Familie. Wir beschränken uns beim Ausmisten, …

Minimalistisch Reisen als Familie

Letztes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr reisten wir in einen Kurzurlaub nach Berlin und waren dort schon minimalistischer unterwegs, ein erster kleiner Test sozusagen. Jetzt aber starteten wir in den ersten Sommerurlaub, in dem wir bewusst wenig mitgenommen haben. Im letzten Jahr hatten wir uns zwar überlegt, dass wir in diesem Jahr nach Spanien wollten, aber da uns Frankreich so gut gefallen hat, wollten wir noch einmal etwas Urlaub nachlegen und noch mehr sehen. Also fuhren wir in diesem Jahr in die Normandie. Was wir für diese Zeit mitgenommen haben, erfährst du  jetzt. 🙂 1. Notwendig oder Nice-to-have? Früher haben wir für alle Eventualitäten gepackt. Das kennst du bestimmt auch, oder? Da wird dann noch mal schnell ein schönes Kleid zum schicken Ausgehen, das dritte Paar Schuhe oder vorsichtshalber noch ein zweites Buch eingepackt, weil man es ja eventuell doch tragen bzw. lesen könnte. Aber wie oft muss man sich fürs Essen gehen herausputzen und wie oft kommt man mit Kindern wirklich zum Lesen? In einer Ferienwohnung kannst du deine Wäsche zudem selber waschen und dich …

Mehr Zeit und Zufriedenheit durch Minimalismus

In der heutigen Zeit ist Stress zu einem erstrebenswerten Faktor geworden. Wer Stress hat, leistet viel und nur wer viel leistet, ist etwas in der Gesellschaft. Aber wenn du einmal genau darüber nachdenkst, ist das wirklich so? Ist es wirklich erstrebenswert zu rotieren, gar Stress zu haben, den Körper zu gefährden, soziale Kontakte zu reduzieren, sich vielleicht auch zu isolieren? Bei vielen Menschen muss es immer mehr von allem, immer besser und immer teurer sein: das neueste Handy, der neueste Fernseher, die besten und teuersten Kleidungsstücke. Immer mit dem Trend gehen. Das meiste das wir kaufen, brauchen wir gar nicht. Mittlerweile leben wir in einer Wegwerf-Überfluss-Konsumgesellschaft. Um sich grundsätzlich mehr leisten zu können, wird mehr gearbeitet. Der ganze Konsum muss ja schließlich bezahlt werden. Zeit wird mit Geld verbunden und verrechnet. Also müssen wir schneller in unserem Tun werden, um mehr Geld zu verdienen, um dann mehr Wohlstand zu erreichen. Aber was ist der Effekt? Durch das getaktete Leben werden wir zu Maschinen und verlieren die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen. Körperliche, aber keine geistige …

Digitaler Minimalismus im Familienleben

Kennst du das? Bevor Langeweile auftreten kann, greifst du zum Handy. Der Bus kommt zu spät, da zückst du schnell dein Handy und überbrückst damit die Zeit. Zu Hause hast du mal nichts zu tun? Du zückst wieder das Handy. Noch einmal eben schnell die Mails checken oder schauen, was es auf Instagram und/oder Facebook neues gibt. Du nimmst am Leben anderer teil, likst Fotos von fremden Familien, tauchst ab in deren Leben. Bloß keinen Leerlauf oder gar Langeweile zulassen. Ständig erreichbar sein. Bloß nichts verpassen. Das kennt jeder irgendwie, oder? Aber ist es wirklich gut und das was wir wollen? Der ganze Medienkonsum verleitet dazu, den Fokus auf das eigene Leben zu verlieren. Ständig lassen wir uns berieseln und keine Ruhe aufkommen. Das führt auch unweigerlich dazu, dass wir ständig unter Strom stehen und eine innerliche Daueranspannung in uns herrscht: „Das Handy vibriert! Oh, eine Nachricht, mal eben schnell schauen.“ Und schwups, liegt der Fokus wieder auf dem Handy, mal kurz, mal länger. Aber auch der Fernseher läuft bei vielen Menschen täglich und das …

Mental Load: Und dann war da noch ich – Für mehr Selbstfürsorge und Auszeiten als Mutter

Seit Januar spielt das Thema Minimalismus eine große Rolle bei uns. Während wir uns erst mit Minimalismus in Bezug auf Gegenstände intensiv beschäftigten, ging es rüber zum Minimalismus im persönlichen Leben. Neben der ganzen Entschlackung für uns als Eltern, Paar und Familie (lies dazu gerne die Beiträge Eltern sein, Paar bleiben: Warum gemeinsame Auszeiten so wichtig für die Beziehung sind und Wie der Minimalismus uns verändert: viele Entscheidungen für ein ruhigeres Leben) dachte ich auch immer mehr über mich nach… Und ab jetzt Vorsicht, das wird ein sehr persönlicher Blogbeitrag. ❤ 😉 Freddy machte Anfang Mai ein Foto von mir. Als ich mir das anschaute sah ich, wie schlimm meine Körperhaltung war. Richtig rund, gar nicht gerade. Und als mir dann ein Tag später mein Arzt sagte, dass mein ganzer Rücken inkl. Nacken so sehr verspannt ist, dass sich meine Wirbelsäule dadurch verbiegt, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich sorge nicht richtig für mich. Manchmal ist das wirklich gut, wenn man so einen kleinen Überraschungsmoment erlebt. So schrieb ich schon in meinem Beitrag Mental Load: …