Alle Beiträge, die unter Minimalismus gespeichert wurden

Jahresrückblick 2019 – Was haben wir erreicht?

Und schon wieder ist ein Jahr fast vorüber. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Im letzten Jahr haben uns Ziele in Sachen Minimalismus, Nachhaltigkeit und Finanzen für 2019 gesetzt. Was sich alles in diesem Jahr verändert hat und ob und wie wir unsere Ziele erreicht haben, erfährst du in unserem neuen Beitrag. Minimalismus & Nachhaltigkeit Unsere Ziele in Sachen Minimalismus und Nachhaltigkeit lauteten: Den Konsum weitestgehend meiden: Nur noch kaufen, was notwendig ist, defekte Gegenstände zunächst reparieren. Ansonsten je nach Gegenstand gebraucht oder hochwertig neu (weil länger haltbar) kaufen. Plastik mehr und mehr vermeiden: Putzmittel selbermachen, bei den Einkäufen bewusst darüber nachdenken, welche plastikfreien Alternativen es gibt und dann darauf zurückgreifen. Tiefer in die Themen Nachhaltigkeit und Plastikfrei einarbeiten. Ziel 1 Das Jahr startete mit unserer 30-Tage-Minimalismus-Challenge, die unseren Besitz sehr reduzierte und uns mehr Klarheit brachte. Seitdem misten wir immer wieder zwischendurch aus. Das Entrümpeln war zwar kein Primärziel, hat sich aber durch die vielen Veränderungen automatisch ergeben. 26 Wochen (der Link ist hinterlegt, da kannst du alle Beiträge dazu nachlesen) haben wir weitestgehend auf Konsum verzichtet. Das …

Das wirklich Wichtige im Leben für uns: Zeit

Da wir die Blogparade zum Thema „Was ist wirklich wichtig im Leben?“ ins Leben gerufen haben, sind wir dir natürlich auch noch einen Beitrag von uns schuldig. 🙂 Früher haben wir immer etwas zu tun gehabt: neben dem Studium gejobbt, nach dem Studium hauptberuflich gearbeitet und nebenher studiert, Verpflichtungen gehabt, immer unterwegs gewesen. Und natürlich dabei noch die Familie und Beziehung gepflegt. Wir hatten immer Pläne, was wir als nächstes machen wollten. Manchmal war das ganz schön anstrengend. Wir hatten Zeit, haben sie aber immer verplant und mit Verpflichtungen vollgestopft. Irgendwann kamen wir aber an einem Punkt, an dem wir das nicht mehr wollten. Durch unseren 26-Wochen-Konsumverzicht und unsere 31-Tage-Minimalismus-Challenge fingen wir an, unser ganzes Mindset, unsere innerliche Haltung komplett zu überdenken und zu verändern. Und wahrscheinlich hat da auch der Faktor mit reingespielt, dass wir beruflich endlich, nach vielen Jahren der Unzufriedenheit, angekommen und zufrieden sind. Es kamen einfach verschiedene Faktoren zusammen, die einander beeinflusst und bedingt haben. Wir entwickeln uns stetig weiter. Ein Richtig oder Falsch gibt es für uns hierbei nicht. Für uns ist …

Minimalismus ist nicht die Lösung für alles

Heute möchte ich dir zwei Extreme in Sachen Minimalismus und Ausmisten und meine Gedanken dazu vorstellen. Ich bin auf ein Interview mit Cèderic Waldburger gestoßen, der nur noch 59 Dinge besitzt und keinen festen Wohnsitz hat. Er besitzt nichts, was einen emotionalen Wert hat, sondern nur Gegenstände, die jederzeit leicht und schnell zu ersetzen sind. Ich besitze nichts mit emotionalem Wert. Alles ist sehr pragmatisch und ich kann es schnell wieder beschaffen, falls ich etwas verliere oder etwas kaputt geht. Mit diesen wenigen Gegenständen reist er beruflich um die Welt. Er lebt viel in verschiedenen Hotels oder kommt kurzfristig bei Freunden unter. Letztes Jahr war ich insgesamt auf 120 Flügen, also im Schnitt kaum drei Tage an einem Ort. Dieses Jahr möchte ich mindestens eine Woche am gleichen Ort zu sein. Ich habe auch Minimalismus im Kopf gemacht und arbeite jetzt an weniger Projekten parallel. Und wie es so sein sollte, fand ich auch eine Doku über ihn, in der übrigens noch andere Minimalisten zu Worte kommen. Aber ich habe mich entschieden Cèderic als Beispiel zu …

Das wirklich Wichtige im Leben – Blogparade für dich zum Mitmachen

In diesem Jahr haben wir uns intensiv mit einem minimalistischen und nachhaltigen Lebensstil auseinandergesetzt. Schon während des Ausmistens haben wir immer mehr zu uns gefunden. Gleichzeitig haben wir uns auf einen Weg begeben herauszufinden, was das Wichtigste für uns im Leben ist. Diese Veränderungen waren und sind weiterhin ein Prozess, der wunderbar ist. Was wir bislang für uns herausgefunden haben ist, dass wir mit Konsum keine Erfahrungen sammeln, keine Freundschaften pflegen und unserem Leben keinen tieferen Sinn geben können. Konsum verbraucht Ressourcen, Geld, Zeit und macht auf Dauer nicht glücklich. Deshalb hat sich Zeit zu haben als ein wichtiger Aspekt für unser Leben herausgestellt. White Monday vs. Blackfriday Anlässlich des heutigen White Monday, einer Gegenbewegung zum Blackfriday, möchten wir mit unserer Blogparade (siehe weiter unten) ein Statement gegen den Konsumwahn setzen. Wir möchten den Fokus auf Zeit und Zufriedenheit statt auf den Konsum werfen. Doch lass uns zuvor noch einmal kurz erläutern, was genau am Black Friday und grundsätzlich in unserer Konsumgesellschaft passiert: Ressourcen werden massiv verschwendet, weil es angeblich so günstig ist (das viele …

Minimalismus-ABC

Inspiriert von Christof von einfach bewusst haben wir unser persönliches Minimalismus-ABC erstellt. Was verbinden wir mit Minimalismus? Damit du bei Bedarf weitere Informationen erhalten kannst, haben wir dir einige Artikel von uns direkt zum jeweiligen Stichwort verlinkt. 🙂 ACHTSAMKEIT – Wir achten auf uns und legen Auszeiten für uns ein. Wir sagen nein und achten viel mehr auf unsere Bedürfnisse und Wünsche. BESITZ – Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, was wir wirklich brauchen. Unser Haushalt besteht fast nur noch aus Dingen, die wir wirklich brauchen. Dadurch hat sich unser Verhältnis zum Besitz komplett verändert. CAPSULE WARDROBE – Wir haben unseren Kleiderschrank auf wenige Teile reduziert, die dafür aber alle zusammenpassen, unserem Stil entsprechen unsere Lieblingsteile sind. Wir kaufen Kleidung nur noch, wenn wir etwas ersetzen müssen, weil es nicht mehr zu reparieren ist oder es dringend benötigen (siehe Punkt „Second Hand“). Diese Kleidung kaufen wir dann entweder Second Hand oder Fair Trade. Dadurch unterstützen wir die prekären Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen in der Kleidungsindustrie nicht mehr, sparen bares Geld und Zeit und haben unseren persönlichen Stil gefunden. DIY …