Alle Beiträge, die unter Minimalismus gespeichert wurden

Kleiderschrankausmisten die II

Ich habe in meinem Beitrag Minimalismus – es geht in eine neue Phase schon darüber geschrieben, dass ich meinen Kleiderschrank ziemlich ausgemistet habe und über die Kleiderberge erschrocken war. Meine Herbst- und Winterkleidung hatte ich zunächst noch belassen, da ich mir nicht sicher war, was ich davon wirklich tragen werde. Seit ein paar Tagen habe ich wieder das Gefühl in mir, dass ich weiter ausmisten muss. Ich fühle mich unruhig und habe das Gefühl, dass ich wieder zu viel von allem habe. Es macht mich ein wenig nervös. Also beschloss ich, meinen Kleiderschrank wieder unter die Lupe zu nehmen und weitere Kleidungsstücke auszusortieren.  Beim letzten Mal habe ich alle Kleidungsstücke, die ich länger nicht getragen habe und bei denen ich bezüglich des Tragens im Herbst- und Winter unsicher war, an einen umgedrehten Kleiderbügel aufgehangen. Diese Kleidung habe ich jetzt aussortiert. Allerdings behalte ich drei Strickjacken, auch wenn ich sie jetzt nicht trage. Sollte meine jetzige Lieblingsstrickjacke so kaputt gehen, dass sie nicht mehr zu reparieren ist, werde ich auf diese Jacken zurückgreifen. Wegschmeissen wäre da zu schade, …

Minimalism – eine Dokumentation über die wirklich wichtigen Dinge im Leben

* Schon vor einigen Wochen erfuhr ich von der Doku über Minimalismus, hatte aber kein Netflix und eine DVD wollte ich nicht kaufen. Dann erfuhr ich durch Zufall, dass es einen kostenlosen Probemonat Netflix gibt (warum habe ich dann nicht selbst vorher mal geschaut?). Ich habe mich also kurzerhand angemeldet und mir die Doku angesehen. Was soll ich sagen? Ich finde sie wirklich bewegend und gut. „Minimalism – A Documentary about the Important Things“ zeigt die Gründe und Auswirkungen unseres Konsums: Warum kaufen wir Menschen so viel und verfallen regelrecht in einen Konsumwahn? Letztendlich stellt die Doku der Frage: Was macht uns im Leben überhaupt glücklich und was zählt wirklich? Für viele Menschen zählt im Leben „größer, besser und schneller“. Am besten macht man beruflich Karriere, hat viel Geld und kauft sich alles, was das Herz (angeblich) begehrt. Je mehr, desto besser. Warum das Geld zu Seite legen? Schließlich lebt man jetzt und nicht irgendwann. Es werden Kredite aufgenommen, weil man Dinge haben möchte die In sind, die man toll findet und vermeintlich braucht. Die …

Frugalismus? Wieder was gelernt

Als ich heute auf meinen Zug wartete (der mal wieder eine halbe Stunde Verspätung hatte), stieß ich auf den Artikel Frugalismus: Knausern für die Rente mit 30 in der TAZ. Bis heute war mir das Wort vollkommen unbekannt. TAZ definiert das Wort so: Es ist eine Lebensphilosophie, die Glück sucht in Genügsamkeit, Konsumverzicht, Ressourcenschonung, Do it yourself, Gesundheitsbewusstsein, Minimalismus und Befreiung vom wirtschaftlichen Zwang zur Arbeit. Ihr Ziel ist nicht die Hängematte oder das volle Konto an sich, sondern die Freiheit, zu tun, was man möchte. Das klingt gut und im Prinzip so ähnlich, wie unsere derzeitige Lebenseinstellung. Mir ist das aber ehrlich gesagt egal, wie unsere Lebenseinstellung heißt. Sie braucht für mich keinen Namen. Das ist mir wirklich schnuppe. Bei uns hat sich das einfach so über die Zeit entwickelt, ohne das das Kind einen Namen hatte. Eins kam zum anderen. Und wir machen auch etwas nicht, weil es ein Trend ist, sondern weil wir dahinter stehen. Dennoch kann ich den Beitrag der TAZ nicht umkommentiert stehen lassen, weshalb ich darüber blogge. Wir ihr in verschiedenen …

Minimalismus als Familie: unsere Küche

Ich kann es gar nicht glauben! Nachdem ich gestern auf Instagram ein Foto unserer leeren Küchenschränke veröffentlichte, kann ich heute schon die frisch gestrichene Küche zeigen und über das Ausmisten berichten. 🙂 Mein Mann kam von der Arbeit, nahm mit mir gemeinsam die Schränke ab, verputzte die Löcher und abends wurde noch schnell die Wand gestrichen. Ja, so sind wir. Wenn wir uns etwas in den Kopf gesetzt haben, wird es schnell umgesetzt. *lach* Wenn ich das gerade selber lese, muss ich darüber lachen. Aber nun gut, du möchtest mehr über das Ausmisten wissen, also los geht’s! Wir haben eine recht große Küche. Nicht alleine nur die Quadratmeterzahl, sondern auch die Küche selber. Neben zwei Oberschränken plus einen Vitrinenschrank Värde in weiß von Ikea, haben wir zahlreiche Unterschränke. Mich hat die Masse schon lange gestört. Ich mag Oberschränke nicht so gerne. Die nehmen viel Platz, Sicht und Helligkeit weg. Das war aber noch nicht immer so, erst seit einiger Zeit empfinde ich das so. Eigentlich, seitdem wir unser auf „weniger ist mehr“ beschränken. So sahen unsere …

Minimalismus – es geht in eine neue Phase

Bereits seit etwa zwei Jahren misten wir nach und nach aus. Darüber habe ich in diesem Beitrag Entrümpeln tut der Seele gut + Blogempfehlungen schon mal kurz berichtet. Diese Einstellung wird immer mehr zur Lebenseinstellung und geht uns in Mark und Blut über (dazu auch: Minimalismus als Familie: unsere Küche). Da wir gerade unsere Kleidung ausmisteten, möchte ich euch über unseren Zwischenstand berichten. Irgendwie hat das auch etwas von einer kleinen Beichte, denn ich gebe gleich ein paar Fehler zu. Aber hey, egal, ich stehe dazu und kann es so besser machen. 😉 Während sich das Entrümpeln zunächst viel auf die Einrichtung bezog, gehen wir jetzt langsam mehr und mehr in die Tiefe. Spielsachen, Kleidung, Finanzen – all das gehört mittlerweile für uns zum Thema dazu. Am Wochenende haben wir das erste Mal seit Jahren an einem Flohmarkt teilgenommen. Das war wirklich schön! Wir konnten anderen Menschen eine Freude machen und für unsere Dinge noch ein paar Euro einnehmen, was wir gleichzeitig zur Seite legen können. Wir haben beschlossen, dass wir jetzt zwei Mal im Jahr …