Alle Beiträge, die unter Nachhaltigkeit gespeichert wurden

So putzt du dein Bad ökologisch und entfernst Kalk und Seifenreste

Bislang haben wir unseren Haushalt gut mit unserem selbstgemachten Orangenreiniger sauber bekommen. Seitdem wir jedoch feste Seifen und festes Shampoo nutzen, bleiben im Waschbecken und auch in der Dusche Seifenreste zurück, die sich schwer entfernen lassen. Wir haben also überlegt, wie wir diese gut und sicher beseitigen können. Was liegt näher, als Natron und Zitronensäure? Natron und Zitronensäure setzen wir im Haushalt bereits vielfältig ein (z. B. DIY Deo selbermachen – Rezepte, Anleitungen und Erfahrungen, DIY: WC-Reiniger-Tabs ganz einfach selbermachen, DIY Deo selbermachen – Rezepte, Anleitungen und Erfahrungen) warum also nicht auch dafür? So einfach geht’s Ich mische in einer kleinen Schale Zitronensäure und Natron. Davon gebe ich löffelweise etwas auf die Fläche, z. B. Duschwanne oder Waschbecken. Anschließend sprühe ich etwas Orangenreiniger drauf und schon fängt es an zu reagieren. Es entsteht eine schöne schäumende Masse, mit der du  mit einem feuchten Schwamm ergiebig die Fläche putzen kannst. Da probiere einfach aus, wie viel du vom Natron-Zitronensäure-Gemisch tatsächlich brauchst. Die Seifenreste und sonstiger Schmutz lassen sich damit super entfernen. Ich bekomme damit auch hartnäckige Kalkflecken und Ablagerungen im …

Warum eigentlich Second Hand kaufen?

Wie du in verschiedenen Beiträgen lesen konntest, kaufen wir, wenn möglich, Second Hand. Insbesondere bei der Kleidung funktioniert das wunderbar, mit Ausnahme von Socken, Unterwäsche und manchmal Schuhen. Die kaufen wir neu. 😉 Sollten wir doch mal neue Kleidung benötigen, weil wir ein bestimmtes Kleidungsstück nicht finden, kaufen wir nur faire Ökokleidung. Die herkömmliche Kleidungsindustrie wollen wir nicht mehr unterstützen. Ansonsten kaufen wir Dinge in der Regel nur, wenn sie ersetzt werden müssen, weil sie nicht mehr zu reparieren sind oder weil wir etwas brauchen. Lustkäufe tätigen wir nicht mehr und sinnlosen Kram kaufen wir auch nicht mehr. Wir wollen das verwenden, was es schon gibt.Aber warum kaufen wir eigentlich Second Hand? Für uns hat das was mit Verstand und Herz zu tun. Was das genau bedeutet, zeigen wir dir in diesem Beitrag.1. Eine Frage der QualitätWir haben im Laufe der Zeit festgestellt, dass neu produzierte Dinge oft qualitativ nicht so toll sind. Wir haben darüber schon in diesem Beitrag Plastikatlas 2019 – Zahlen & Fakten zum Plastikwahn beschrieben: Früher wurde in der Herstellung auf Langlebigkeit geachtet, …

DIY Deo selbermachen – Rezepte, Anleitungen und Erfahrungen

„Deo ersetze ich niiieeeemals nicht!“ Tja, Dinge verändern sich und alles kommt zu seiner Zeit. Nachdem wir im Bad schon die Plastikzahnbürsten durch Bambuszahnbürsten, den Badewannenzusatz durch selbstgemachte Badeperlen, Einweg-Abschminktücher durch waschbare Abschminkpads, Bodylotion durch selbstgemachte Körperbutter und flüssige Handseife, Shampoo und Duschgel durch feste Seifen ersetzt haben, wollte ich nun auch das Deo ersetzen. Ich hatte keine Lust mehr, mir alle möglichen chemischen Stoffe unter die Achseln zu sprühen und damit Müll zu produzieren. Die Badeperlen und Seifen haben meine Haut so positiv verändert, dass ich sie kaum noch mit weiteren Fetten pflegen muss (früher hatte ich extrem trockene Haut). Nur die Achseln waren durch das Antitranspirant noch ein kleines Problem, weil meine Haut dort sehr empfindlich ist und durch das Antitranspirant schnell austrocknete. Darauf hatte ich keine Lust mehr, weshalb ich mich mit selbstgemachten Deos beschäftigte. Zwei Rezepte habe ich ausprobiert. Mit einem war ich gar nicht zufrieden, das andere nutze ich jetzt regelmäßig, so dass mein herkömmliches Deo aus unserem Haushalt verbannt werden konnte 😉 Lies weiter, dann erfährst du mehr. Erster Test an einem Wochenende …

Nachhaltig leben: Glas statt Plastik?

Wir wissen, dass Plastik weder gesund für uns Menschen noch für die Umwelt ist. Also suchen wir nach Alternativen. Aber was sind wirkliche Alternativen? Immer wieder greifen wir zu Glas und nutzen die leeren Gläser zur Aufbewahrung und Einmachen weiter. Gute Idee, oder? Aber irgendwann braucht man auch keine Gläser mehr auf Vorrat – und was ist dann? Das Glas kommt in den Altglascontainer. Wir stellten uns daher die Frage, ob Glas wirklich nachhaltiger ist, als Plastik. Hier also der Check! Glas besteht zu 24 % aus Sand, zu 74 % aus Pottasche und zu 2 % aus Kalk/Kreide (Schott.com). Um eine Tonne Neuglas zu produzieren, müssen 7 Kubikmeter Gestein abgebaut werden (Utopia). Je nach Gemengenzusammensetzung schmilzt Glas bei zwischen 1000 °C und 1600 °C (Schott.com). Durch den enormen Energieverbrauch ist die Glasproduktion zunächst erst einmal nicht nachhaltig und hat eine ökologisch schlechtere Bilanz, als Plastik. Damit sich Glas ökologisch rentiert, muss es daher lange genutzt werden. Dafür eignet sich Glas im Pfandsystem. Die Mehrweggläser werden zurück zum Hersteller gebracht, dort intensiv gereinigt, wiederbefüllt und in die Supermärkte geliefert. Gehört …

Biogemüse in Plastik? Wie passt denn das zusammen?

Jedes Mal wenn wir im Supermarkt einkaufen, regen uns die Massen an Plastik auf. Insbesondere beim Obst und Gemüse fällt uns das immer wieder negativ auf. Viele Produkte lassen wir liegen, weil sie umhüllt von Plastik sind. „Na gut“, dachten wir, bei Bio wird es wohl anders sein. Aber Pustekuchen, auch Bio-Gemüse und Bio-Obst sind voller Plastik. Wir haben uns gefragt wie das sein kann und etwas recherchiert. Tatsächlich gibt es Gründe, warum Bio-Gemüse und Bio-Obst in Plastik verpackt sind.   Unterscheidung und Kennzeichnung: Bioprodukte müssen sich eindeutig vom konventionellen Obst und Gemüse unterscheiden lassen, weshalb sie gekennzeichnet werden müssen und es eine Kennzeichnungspflicht gibt (Verbraucherzentrale Bayern; BR Bayern) Schutz vor Kontaminationen: Plastik soll die Biopdrodukte schützen. Bioprodukte dürfen nicht mit Pestizid-Rückständen von konventionellen Produkten in Berührung kommen (Neue Westfälische) Weite Wege: Händler beziehen Bio-Produkte häufig nicht von einem Verkäufer vor Ort, was oft zu weiten Wegen führt. Da die Produkte einige Stationen durchlaufen, bevor sie im Supermarkt ankommen, soll die Plastikverpackung sie schützen (Utopia). Zu wenig Bio-Produkte: Das konventionelle Obst und Gemüse macht immer noch …