Alle Beiträge, die unter Nachhaltigkeit gespeichert wurden

Woche 1 – unser Nachhaltigkeitsexperiment, Konsumverzicht

Wow, schon ist die erste Woche unseres Nachhaltigkeitsexperiments um… Obwohl, wenn wir es ganz genau nehmen, läuft unser Experiment schon seit dem 24. November 2018. Seitdem wir die Ankündigung veröffentlicht haben, haben wir fast nichts mehr gekauft und sind quasi gestartet, mehr dazu gleich im Beitrag. Eigentlich liegt unser Schwerpunkt ja darauf, uns dem Konsum zu entziehen, eine Konsumpause quasi. Allerdings nutzen wir diese Phase auch, um noch mehr Nachhaltigkeit in unser Leben zu bringen. Was wir also gemacht haben? Los geht’s! Abbestellen aller Werbung In dieser Woche haben wir angefangen, jegliche Werbung abzubestellen. Wir haben das zwar vorher schon vereinzelt gemacht, jetzt aber gezielt und für jegliche Werbung. Das ist einfach nur Müll, den wir nicht brauchen und somit wegschmeissen. Normalerweise warfen wir Werbung einfach in den Müll. Jetzt schauten wir sie uns aber genauer an. Da bekamen wir beispielsweise Post von der Süddeutschen Zeitung über kostenlose Leseabos. Die Post selber kam aber nicht von denen, sondern von Postdirekt. Eine Telefonnummer oder E-Mailadresse, an die man sich wenden konnte, fanden wir nicht. Ganz unten in dem …

Dokumentation über die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen der Kleidungsherstellung: The True Cost

* „Heute wissen wir, 20 Jahre später, nach Hunderten von Studien, je mehr die Menschen ihren Schwerpunkt auf materielle Werte legen, desto wichtiger scheint ihnen Geld und Image, Status und Besitz zu sein. Sie sind weniger glücklich,  mehr deprimiert und verängstigt. Wir wissen, dass all diese Arten der psychologischen Probleme mit dem Anstieg materieller Werte ebenfalls ansteigen werden. Nun steht das aber im Widerspruch mit den Tausenden Botschaften, die wir jeden Tag der Werbung erhalten. Sie suggerieren, dass Materialismus und das Streben nach Besitz uns glücklich macht.“ Tim Kasser, Professor für Psychologie am Knox College Momentan geht es mir grundsätzlich so, dass ich viel mehr in diesen Dingen hinterfrage und mehr darüber wissen möchte. Je mehr ich mich mit den Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus beschäftige, desto mehr Themen und neue Gebiete eröffnen sich. Beispielsweise habe ich mir auch nie Gedanken darüber gemacht, dass durch Plastikwasserkocher Mikroplastik in das abgekochte Wasser kommt. Du? Lisa von Ichlebegruen.de hat darüber berichtet, nachdem sie einen NDR Bericht sah. Unser Sinneswandel und die veränderte Lebenseinstellung führt zu immer mehr neuen Fragen, führt …

Meine erste Bambuszahnbürste von Humble Brush

*Wir überlegen immer weiter, wie wir Plastikmüll vermeiden können und uns zunächst für die einfachen Sachen entschieden. Unsere 26-wöchige-Challenge nutzen wir intensiv dazu, weiter drüber nachzudenken und aktiv zu handeln. Dazu gehört auch, von einer Plastikzahnbürste auf eine Bambuszahnbürste umzusteigen. Spare Plastik und tue Gutes Bei DM habe ich dann die Bambuszahnbürste von Humble Brush entdeckt und mitgenommen. Mit einem Preis von 3,95 Euro ist das für mich ok gewesen. Das Schöne an dieser Zahnbürste ist eben auch, dass bei jedem Verkauf für Menschen in Not gespendet wird. „Haben wir das Glück, auf der besser betuchten Seite der Welt geboren zu sein, so sollte es unsere Pflicht sein, uns um diejenigen zu kümmern, die weniger Glück haben!“ Gründer und Firmeninhaber Noel Abdayem Was bedeutet das? Für jede verkaufte Zahnbürste erhält ein bedürftiges Kind eine Zahnbürste oder eine alternative Zahnpflege. Verwaltet werden die Spenden von der „Humble Smile Foundation“. Diese kümmert sich weltweit um nachhaltige Projekte, insbesondere im Bereich der präventiven Zahnpflege. Woraus besteht die Humble Brush Zahnbürste? Die Bürstenhaare sind BPA (bisphenol A) frei und …

Fazit unserer Ziele 2018: Minimalismus, Nachhaltigkeit und Finanzen

Wie ihr wisst, beschäftigen wir uns schon seit einiger Zeit mit den Themen Minimalismus und Nachhaltigkeit. Im September kam dann folgerichtig das Thema Finanzen hinzu. Wir haben uns dann Ziele gesetzt, die du hier Finanzoptimierung – wir sagen dem Leben auf großem Fuß den Kampf an (#MamasundMoneten) nachlesen kannst: Tja, und die Zeit verging schnell, so dass wir langsam zum Ende des Jahres ein Fazit ziehen können, das wir euch nicht vorenthalten möchten. Aber eines sei vorweg gesagt, wir sind ziemlich stolz auf uns, was wir in dieser recht kurzen Zeit geschafft haben. Fangen wir mal mit dem Thema Minimalismus an. Minimalismus In diesen Beiträgen schrieben wir über das Thema Minimalismus:   Spielsachen – Zeit statt Geschenke Wir hatten darüber geschrieben, dass wir uns zu Weihnachten keine Geschenke mehr, sondern Zeit schenken möchten. Die Idee fanden auch einige andere Familien gut, die mir per E-Mail oder auch persönlich ihr Feedback gaben. Das freut uns sehr, dass wir inspirieren konnten. Da unsere Quatschtröte noch nicht auf unserem Blog liest, können wir euch unser Weihnachtsgeschenk schon verraten 😉 : …

26 Wochen ohne – Unser Experiment für mehr Nachhaltigkeit #MakeSmthng

Du weißt, dass wir uns schon eine ganze Weile mit den Themen Nachhaltigkeit, Minimalismusund Finanzen beschäftigen. Was mit einer reduzierteren Einrichtung anfing, veränderte sich zum minimalistischeren Leben als Familie (bedeutet, was als Familie halt so möglich ist) und ging über zum Thema Nachhaltigkeit. Im Laufe der Zeit kam logischerweise das Thema Finanzen hinzu. Es klappt erstaunlich gut, wenn auch längst nicht perfekt. Anlässlich der MAKE SMTHNG Week haben wir uns entschlossen, ein längeres Experiment zu wagen: Wir wollen 26 Wochen keine Kleidung, keine Deko und keine Möbel kaufen und grundsätzlich bewusster und nachhaltiger leben. Von der MAKE SMTHNG Week haben wir auch in diesem Jahr zum ersten Mal gehört und finden sie toll. Sie schreiben in ihrem Pressekitu. a. : Macht shoppen glücklich? Den ganzen Kram in Schrank und Keller – brauche ich den wirklich? Was kann ich selber machen und reparieren, anstatt neu zu kaufen – auch um Ressourcen und Umwelt zu schützen? Und wo kann ich mich austauschen und über Konsum- alternativen informieren? Mit diesen zentralen Verbraucherfragen und der neuen Lust am selber machen …