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Earth Overshoot Day – Erdüberlastungstag 2019

Heute, am 29.07.2019, ist ein trauriger und nachdankenswerter Tag.  Wir haben den Earth Overshoot Day – oder auf deutsch Erdüberlastungstag – erreicht. Das Budget unserer Natur für dieses Jahr haben wir heute aufgebraucht. Das bedeutet, dass unser jährlicher Bedarf an Natur das übersteigt, was uns die Ökosysteme in einem ganzen Jahr erzeugen können. Erstmalig hat die Welt diese globale Grenze in den 1970er Jahren überschritten. Vergleicht man die letzten 20 Jahre, so hat sich der Earth Overshoot Day bis heute um zwei Monate nach vorne verschoben. Und der heutige Tag ist der früheste Earth Overshoot Day in der Geschichte der Menschheit. Wir nutzen die Natur zur Zeit 1,75-mal schneller, als sich unsere Ökosysteme überhaupt regenerieren können. Klarer ausgedrückt: Wir leben so, als hätten wir 1,75 Erden zur Verfügung. Und woran liegt es? Daran, dass wir die Erde verbrauchen, Reserven abbauen und der Erde keine Möglichkeit geben, sich zu erneuern und wieder aufzubauen. Wir leben über unsere Verhältnisse und besitzen und nutzen von allem zu viel. Berechnet werden diese Daten von der Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network. anhand des …

Dokumentation über die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen der Kleidungsherstellung: The True Cost

* „Heute wissen wir, 20 Jahre später, nach Hunderten von Studien, je mehr die Menschen ihren Schwerpunkt auf materielle Werte legen, desto wichtiger scheint ihnen Geld und Image, Status und Besitz zu sein. Sie sind weniger glücklich,  mehr deprimiert und verängstigt. Wir wissen, dass all diese Arten der psychologischen Probleme mit dem Anstieg materieller Werte ebenfalls ansteigen werden. Nun steht das aber im Widerspruch mit den Tausenden Botschaften, die wir jeden Tag der Werbung erhalten. Sie suggerieren, dass Materialismus und das Streben nach Besitz uns glücklich macht.“ Tim Kasser, Professor für Psychologie am Knox College Momentan geht es mir grundsätzlich so, dass ich viel mehr in diesen Dingen hinterfrage und mehr darüber wissen möchte. Je mehr ich mich mit den Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus beschäftige, desto mehr Themen und neue Gebiete eröffnen sich. Beispielsweise habe ich mir auch nie Gedanken darüber gemacht, dass durch Plastikwasserkocher Mikroplastik in das abgekochte Wasser kommt. Du? Lisa von Ichlebegruen.de hat darüber berichtet, nachdem sie einen NDR Bericht sah. Unser Sinneswandel und die veränderte Lebenseinstellung führt zu immer mehr neuen Fragen, führt …

Minimalism – eine Dokumentation über die wirklich wichtigen Dinge im Leben

* Schon vor einigen Wochen erfuhr ich von der Doku über Minimalismus, hatte aber kein Netflix und eine DVD wollte ich nicht kaufen. Dann erfuhr ich durch Zufall, dass es einen kostenlosen Probemonat Netflix gibt (warum habe ich dann nicht selbst vorher mal geschaut?). Ich habe mich also kurzerhand angemeldet und mir die Doku angesehen. Was soll ich sagen? Ich finde sie wirklich bewegend und gut. „Minimalism – A Documentary about the Important Things“ zeigt die Gründe und Auswirkungen unseres Konsums: Warum kaufen wir Menschen so viel und verfallen regelrecht in einen Konsumwahn? Letztendlich stellt die Doku der Frage: Was macht uns im Leben überhaupt glücklich und was zählt wirklich? Für viele Menschen zählt im Leben „größer, besser und schneller“. Am besten macht man beruflich Karriere, hat viel Geld und kauft sich alles, was das Herz (angeblich) begehrt. Je mehr, desto besser. Warum das Geld zu Seite legen? Schließlich lebt man jetzt und nicht irgendwann. Es werden Kredite aufgenommen, weil man Dinge haben möchte die In sind, die man toll findet und vermeintlich braucht. Die …