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Zöliakie: Endlich sind die Ergebnisse da

Ich bin dir noch einen kleinen Bericht schuldig. Geduldig hast du dir mein Gejammer angehört und nette Worte für mich gehabt. Wenn du nicht weißt worum es geht, dann lies dir mal diese Beiträge durch: Glutenbelastung in der Zöliakiediagnostik – ich habe keine Lust mehr! und Himmel, Ar**** und Zwirn! Privatversichert müsste man sein. Nach vielen Untersuchungen, die zeitlich sehr weit auseinanderliegen, kann ich mich bei meinen Mädchen mit einreihen (Zöliakie – der Beginn unseres Weges, Und noch eine Zöliakie-Betroffene in der Familie identifiziert). Auch ich bin an Zöliakie erkrankt, hinzu kommt noch eine weitere Autoimmunerkrankung. Diese Kombination erklärt alles. Während meiner Belastungsphase sind meine Leberwerte noch weiter stark angestiegen und weitere Leberwerte wurden auffällig. Sechs Wochen nach glutenfreier Ernährung waren die meisten wieder im Normbereich, zwei nur noch minimal erhöht. Seitdem ich mich glutenfrei ernähre, bin ich ein vollkommen anderer Mensch. Alle (!) Beschwerden sind weg. Ich brauche jetzt allerdings regelmäßig Eisen intravenös (wegen der anderen Autoimmunerkrankung), aber damit kann ich gut leben. Mir geht es seitdem so gut wie schon seit ewigen Zeiten nicht mehr. Ich habe …

Glutenbelastung: Bald habe ich es geschafft!

Noch sage und schreibe drei ganze Tage lang muss ich Gluten zu mir nehmen. Falls du neu auf meinem Blog bist, kannst du hier nachlesen, worum es genau geht. Gestern habe ich schon auf Instagram kurz berichtet, heute werde ich hier etwas länger berichten. Da ich sowieso zu nichts zu gebrauchen und gereizt bin, verstecke ich mich lieber hinter meinem Laptop und blogge. So haben alle etwas Ruhe 😉 . Am Montag ist es endlich soweit. Ich bekomme meine langerwartete und ersehnte Magenspiegelung. Endlich klärt sich, ob ich – genau wie meine Kinder – an einer Zöliakie leide oder ob es ‚nur‘ eine Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität ist. Endlich kann auch geklärt werden, was mit meiner Leber ist und warum ich diesen stetigen Eisenmangel habe. Oh was sehne ich mir diesen Moment der Klarheit herbei. Natürlich muss ich auf die Ergebnisse warten und je nach Diagnose sind evtl. noch andere Untersuchungen notwendig. Aber ich kann das Gluten endlich weglassen und ein Ende ist in Sicht.🍾 🎉 Momentan beträgt mein Bauchumfang immer zwischen 88 und 90 cm – ich …

Glutenfrei im Alltag

Wir wissen ja noch nicht lange von unserer familiären Zöliakie („Zöliakie – der Beginn unseres Weges“, „Und noch eine Zöliakie-Betroffene in der Familie identifiziert“, bei mir steht es noch aus, aber eine Weizensensitiviät ist es mindestens). Was wir aber sagen können ist, dass sich unser Alltag ganz schön verändert hat. Da ich immer mal wieder gefragt werde, was das denn genau bedeutet und wie unser Alltag abläuft, habe ich mir überlegt, euch einmal einen Beitrag darüber zu schreiben. Vorab: Es gibt keine bekannte Therapie einer Zöliakie. Eine strikte, lebenslange glutenfreie Ernährung ist zum Gesund werden und bleiben unabdingbar! 1. Wir lesen viel Produktetiketten Mittlerweile kennen wir unsere Standardprodukte alle. Wir wissen, ob sie glutenfrei sind oder nicht. Aber bei jedem neuen Produkt müssen wir immer die Zutatenliste lesen. Was uns einiges erleichtert, ist die 2005 in Kraft getretene Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung. Die wichtigsten Allergene müssen auf jedem Produkt angegeben werden, wenn sie enthalten sind. Die verbotenen Lebensmittel für Zölis sind: Weizen, Gerste, Roggen, Tritordeum (Hartweizen & Gerste), handelsüblicher Hafer (wobei es da kontroverse Ansichten gibt), Durum, Grünkern, Dinkel, …

Himmel, Ar**** und Zwirn! Privatversichert müsste man sein

Eigentlich hatte ich diesen Beitrag für gestern Abend geplant, aber da wäre wahrscheinlich nichts Gutes bei herumgekommen. Ich war noch so voller Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit. Gestern hatte ich meinen langersehnten Termin beim Gastroenterologen, auf den ich viele Wochen warten musste. Die Praxis ist so riesig, das ist unglaublich. Man könnte es schon als kleine Abteilung im Krankenhaus bezeichnen. Der Arzt war sehr nett und hat sich viel Zeit genommen. So erzählte ich ihm von meinem Beschwerdeweg. In meinen ersten beiden Schwangerschaften brauchte ich zwischenzeitlich Bluttransfusionen, da mein Eisenspeicher komplett leer war. In meiner dritten Schwangerschaft habe ich dann alle zwei Tage eine Eiseninfusion bekommen (meine ansonsten sehr guten Venen haben sehr gelitten *autsch*) und stand immer mit einem Bein im Krankenhaus. In meiner ersten Schwangerschaft bekam ich dann auch eine Magenspiegelung um zu schauen, ob ich innere Blutungen hatte, aber da war nichts. In den darauffolgenden Schwangerschaften haben sie es dann als „gegeben“ hingenommen und nicht näher geschaut. Aber auch außerhalb von Schwangerschaften ist mein Eisen immer zu niedrig. Anschließend fielen in den letzten …

Glutenbelastung in der Zöliakiediagnostik – ich habe keine Lust mehr!

Das hier ist jetzt ausnahmsweise mal ein Jammerposting, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Und zudem möchte ich ja auch über Zöliakie und Weizensensitivitäten aufklären, also darf auch so etwas nicht fehlen. Ich habe verdammt nochmals keine Lust mehr! Nein, ihr dürft mir nicht gratulieren, ich bin nicht schwanger. Höchstens mit einem Gluten-Baby! Wir werden es Zöli nennen. 😖 Ich befinde mich ja in dieser blöden Glutenbelastungsphase wegen der Zöliakiediagnostik. Und das seit Anfang Mai. Morgen habe ich endlich das langersehnte Vorgespräch beim Gastroenterologen. Aber wie lange muss ich noch auf die Magenspiegelung warten? Die Arzthelferin sprach von November 😩. Was wird wohl der Arzt dazu sagen? So halte ich das nicht mehr aus, selbst mein Studium leidet darunter. Ich bin sonst immer höchst motiviert, aber jetzt ist meine Motivation an einem Tiefpunkt angelangt. Wie lange muss ich dieses fiese Gluten noch zu mir nehmen? Ich will das verdammt noch mal nicht mehr. Nicht nur diese gastrointestenalen Beschwerden…. Ich habe ständig Kopfschmerzen, bin gereizt, meine Muskeln schmerzen ohne Ende, ich bin bleiernd und …