Alle unter Familienleben verschlagworteten Beiträge

Mehr Zeit und Zufriedenheit durch Minimalismus

In der heutigen Zeit ist Stress zu einem erstrebenswerten Faktor geworden. Wer Stress hat, leistet viel und nur wer viel leistet, ist etwas in der Gesellschaft. Aber wenn du einmal genau darüber nachdenkst, ist das wirklich so? Ist es wirklich erstrebenswert zu rotieren, gar Stress zu haben, den Körper zu gefährden, soziale Kontakte zu reduzieren, sich vielleicht auch zu isolieren? Bei vielen Menschen muss es immer mehr von allem, immer besser und immer teurer sein: das neueste Handy, der neueste Fernseher, die besten und teuersten Kleidungsstücke. Immer mit dem Trend gehen. Das meiste das wir kaufen, brauchen wir gar nicht. Mittlerweile leben wir in einer Wegwerf-Überfluss-Konsumgesellschaft. Um sich grundsätzlich mehr leisten zu können, wird mehr gearbeitet. Der ganze Konsum muss ja schließlich bezahlt werden. Zeit wird mit Geld verbunden und verrechnet. Also müssen wir schneller in unserem Tun werden, um mehr Geld zu verdienen, um dann mehr Wohlstand zu erreichen. Aber was ist der Effekt? Durch das getaktete Leben werden wir zu Maschinen und verlieren die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen. Körperliche, aber keine geistige …

Digitaler Minimalismus im Familienleben

Kennst du das? Bevor Langeweile auftreten kann, greifst du zum Handy. Der Bus kommt zu spät, da zückst du schnell dein Handy und überbrückst damit die Zeit. Zu Hause hast du mal nichts zu tun? Du zückst wieder das Handy. Noch einmal eben schnell die Mails checken oder schauen, was es auf Instagram und/oder Facebook neues gibt. Du nimmst am Leben anderer teil, likst Fotos von fremden Familien, tauchst ab in deren Leben. Bloß keinen Leerlauf oder gar Langeweile zulassen. Ständig erreichbar sein. Bloß nichts verpassen. Das kennt jeder irgendwie, oder? Aber ist es wirklich gut und das was wir wollen? Der ganze Medienkonsum verleitet dazu, den Fokus auf das eigene Leben zu verlieren. Ständig lassen wir uns berieseln und keine Ruhe aufkommen. Das führt auch unweigerlich dazu, dass wir ständig unter Strom stehen und eine innerliche Daueranspannung in uns herrscht: „Das Handy vibriert! Oh, eine Nachricht, mal eben schnell schauen.“ Und schwups, liegt der Fokus wieder auf dem Handy, mal kurz, mal länger. Aber auch der Fernseher läuft bei vielen Menschen täglich und das …

Auf einem Blick: 45 erste Tipps und Tricks für ein nachhaltigeres Leben

In den letzten Monaten haben wir einiges umgesetzt, um nachhaltiger zu leben. Deshalb haben wir uns überlegt, dir unsere 45 kleinen Schritte vorzustellen, damit du leichter den Weg in ein nachhaltigeres Leben findest. All diese Dinge sind relativ leicht umzusetzen. Es bedarf manchmal eine Veränderung der Routine, aber es geht und ist nicht schwer. Trau dich! Diese Liste ist natürlich nicht abschließend. Es gibt noch so viel mehr an Möglichkeiten, um nachhaltiger zu leben. Unsere Liste bezieht sich lediglich auf unsere Erfahrungen und beinhaltet das, was wir bisher weitestgehend umgesetzt haben. Da kommt natürlich Schritt für Schritt mehr dazu, aber das hier sind für uns die Basics, die recht leicht umzusetzen sind und ein guter Start waren. Und ein ganz wichtiger Hinweis: Ersetze erst, wenn dein altes Produkt aufgebraucht oder nicht mehr reparierbar/nutzbar ist. Wir leben nach dem Motto, erst Dinge neu/gebraucht anzuschaffen bzw. zu ersetzen, wenn es zwingend notwendig ist. Alles andere ist nicht nachhaltig! Kennst du eigentlich schon die App Codecheck? Du kannst mit der App im Laden den Barcode scannen und auf …

Mental Load: Und dann war da noch ich – Für mehr Selbstfürsorge und Auszeiten als Mutter

Seit Januar spielt das Thema Minimalismus eine große Rolle bei uns. Während wir uns erst mit Minimalismus in Bezug auf Gegenstände intensiv beschäftigten, ging es rüber zum Minimalismus im persönlichen Leben. Neben der ganzen Entschlackung für uns als Eltern, Paar und Familie (lies dazu gerne die Beiträge Eltern sein, Paar bleiben: Warum gemeinsame Auszeiten so wichtig für die Beziehung sind und Wie der Minimalismus uns verändert: viele Entscheidungen für ein ruhigeres Leben) dachte ich auch immer mehr über mich nach… Und ab jetzt Vorsicht, das wird ein sehr persönlicher Blogbeitrag. ❤ 😉 Freddy machte Anfang Mai ein Foto von mir. Als ich mir das anschaute sah ich, wie schlimm meine Körperhaltung war. Richtig rund, gar nicht gerade. Und als mir dann ein Tag später mein Arzt sagte, dass mein ganzer Rücken inkl. Nacken so sehr verspannt ist, dass sich meine Wirbelsäule dadurch verbiegt, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich sorge nicht richtig für mich. Manchmal ist das wirklich gut, wenn man so einen kleinen Überraschungsmoment erlebt. So schrieb ich schon in meinem Beitrag Mental Load: …

Trennungsfamilien: Wenn das Kind zum Vater/Mutter zieht

Liebes getrennt lebendes Elternteil, dieser Beitrag ist heute für dich. Ich befasse mich sowohl im privaten Bereich als auch im beruflichen Kontext mit der Situation, wenn das Kind bei getrenntlebenden Eltern zum anderen Elternteil zieht. In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Einmal das der Mutter und einmal das der Pädagogin. Und diese Mischung hat mir einige Erkenntnis gebracht, die ich mit dir teilen möchte. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass ich nicht auf evtl. bestehende Differenzen/Konflikte eingehe, das würde zu komplex werden. Und egal warum ein Kind geht, ob es Konflikte gibt oder nicht, es geht mir um etwas Grundsätzliches, um die persönliche Einstellung und Haltung. „Mama, ich möchte gerne zum Papa/zur Mama ziehen.“ Das ist ein Satz, bei dem fast jeder Elternteil erschrickt und Herzklopfen bekommt. Es ist, als werde einem der Boden unter den Füßen weggezogen und das Herz herausgerissen. Ohnmachtsgefühle, Verlustängste, Verzweiflung, Versagensängste, Trauer, Hilflosigkeit, all diese Gefühle können auftreten und einen lähmen. Es fühlt sich schrecklich an und tut weh, höllisch weh. Aber es gibt an dieser Situation auch ganz …