Alle unter Familienleben verschlagworteten Beiträge

Minimalismus-ABC

Inspiriert von Christof von einfach bewusst haben wir unser persönliches Minimalismus-ABC erstellt. Was verbinden wir mit Minimalismus? Damit du bei Bedarf weitere Informationen erhalten kannst, haben wir dir einige Artikel von uns direkt zum jeweiligen Stichwort verlinkt. 🙂 ACHTSAMKEIT – Wir achten auf uns und legen Auszeiten für uns ein. Wir sagen nein und achten viel mehr auf unsere Bedürfnisse und Wünsche. BESITZ – Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, was wir wirklich brauchen. Unser Haushalt besteht fast nur noch aus Dingen, die wir wirklich brauchen. Dadurch hat sich unser Verhältnis zum Besitz komplett verändert. CAPSULE WARDROBE – Wir haben unseren Kleiderschrank auf wenige Teile reduziert, die dafür aber alle zusammenpassen, unserem Stil entsprechen unsere Lieblingsteile sind. Wir kaufen Kleidung nur noch, wenn wir etwas ersetzen müssen, weil es nicht mehr zu reparieren ist oder es dringend benötigen (siehe Punkt „Second Hand“). Diese Kleidung kaufen wir dann entweder Second Hand oder Fair Trade. Dadurch unterstützen wir die prekären Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen in der Kleidungsindustrie nicht mehr, sparen bares Geld und Zeit und haben unseren persönlichen Stil gefunden. DIY …

Minimalismus: Wie sich unsere Einstellung auf unseren Besitz verändert hat

Vor etwa 100 Jahren sei eine Familie mit etwa 180 Gegenständen in ihrem Haushalt ausgekommen. Heute besäße der Duchschnittseuropäer rund 10.000 Gegenstände. Ich weiß nicht, ob diese Zahlen wirklich stimmen. Sie tauchen in allen möglichen Beiträgen auf, aber leider immer ohne Quellenangabe. Wenn sie stimmt, dann ist das unglaublich irre. Auch wir waren ein Haushalt, mit vielen Gegenständen. Wie viele es waren und heute noch sind, weiß ich nicht. Was ich aber sicher sagen kann ist, dass wir unseren Besitz stark reduziert haben. Seitdem ich (und ich spreche in diesem Sinne auch für Freddy) meine Einstellung auf meinen Besitz verändert habe, beschämt es mich, an meine frühere Haltung in Bezug auf meinen Konsum zurückzudenken. Alles fing damit an, dass mich ein Gefühl der Enge und Unzufriedenheit in unseren vier Wänden überkam. Ich empfand unser Häuschen als zu voll und eng. Aber was steckte dahinter? Ich hatte das Gefühl, dass wir mehr Platz brauchten, mehr Ordnung. Also reduzierten wir und brachten mehr Klarheit in unser Wohnkonzept – und die Veränderung nahm seinen Lauf (hier kannst du einige Beiträge …

Was bedeutet Mut für uns? [Blogparade]

Sarah von mutter-und-sohn-blog fragt in ihrer Blogparade nach, was genau Mut für uns bedeutet und wo wir mutig waren: Ist mutig, was „objektiv“ außergewöhnlich ist, was uns Bewunderung abringt, weil kaum einer etwas Ähnliches zustande bekommen hat? Oder etwas, was euch über euch selbst hinauswachsen lässt, wo ihr Dinge wagt, die eure persönlichen Grenzen erweitern, die ihr euch schlicht zuvor nicht getraut habt? Das Thema ist sehr interessant, weshalb wir mitmachen wollen. Danke für dieses inspirierende und interessante Thema, Sarah! Als ich den Beitrag las, ging ich direkt zu Freddy und fragte ihn, wo ich mal mutig war. Er zählte ein paar Dinge auf: Beispielsweise, dass ich meine Tochter mit 19 Jahren bekommen oder meinen sicheren Job für ein Vollzeitstudium geschmissen habe. Aber ist das wirklich mutig? Es fühlt sich nämlich nicht so an. Ich war nicht alleine, ich hatte Menschen um mich herum, die mich unterstützten. Im Verlauf entstand dann eine Diskussion beim Abendbrot, was Mut für uns persönlich bedeutet. Nach unserer Abendbrot-Diskussion kamen wir zu dem Entschluss, dass Mut für uns im kleinen beginnt. Mut …

Tschüss Instagram

[Werbung wegen Verlinkung] Du hast mich etwas mehr als ein Jahr begleitet, ich habe durch dich viel Neues erfahren und auch gelernt. Danke dafür! Ich habe gelernt, dass du ein sehr oberflächliches Medium bist, in dem es den Usern nur um hohe Followerzahlen und Likes geht. Folgen und Entfolgen stehen an der Tagesordnung. Inhalte sind zweitrangig. Wie viele Beiträge werden wirklich gelesen und wie viele Fotos nur angeschaut? Komisch gestellte, künstliche und oberflächliche Influencerfotos, die nichts dem Zufall überlassen, dafür aber null sinnreichen Inhalt bieten (dazu empfehle ich übrigens die Facebookseite Perlen des Influencermarketings), bekommen tausende von Likes. Viele andere tolle Profile mit wertvollen Kontent kämpfen hart, um gesehen zu werden, haben aber kaum eine Chance. Ich habe das Gefühl, dass all der, teils über Jahre produzierte Kontent nicht mehr viel wert ist. Das liegt neben der Oberflächlichkeit an deinem Algorithmus, den du an das Feed-Steuer gesetzt hast, weshalb die Anzahl an Likes mehr über ein Bild aussagt, als das Bild selbst. Instrgam-Account lässt nicht 1:1 auf einen Blog schließen Die Blog-Instagram-Relation stimmt übrigens fast …

Minimalismus in der Familie: So misten wir langfristig aus

Minimalismus gehört mittlerweile fest zu unserem Leben. Über die Jahre hinweg haben wir unser zu Hause optimiert. Wir haben umgestellt, umgebaut und wegrationalisiert. Von einem bunten Allerlei haben wir unsere Einrichtung heller und natürlicher gestaltet, ganz im Sinne eines skandinavischen Wohnstils. Früher haben wir Schränke gekauft, um unseren Kram unterbringen zu können und mehr Stauraum zu schaffen. Seit etwa zwei Jahren verschwinden diese Schränke nach und nach, weil wir kontinuierlich konsequent und gründlich aussortieren. Wir brauchen diesen zusätzlichen Stauraum nicht mehr. Irgendwas veränderte sich damals in uns, wir konnten es aber noch nicht genau definieren, es war ein unmerklicher Prozess. Über Minimalismus haben wir uns damals, als unsere Veränderung anfing, noch keine Gedanken gemacht. Jetzt aber wissen wir, dass sich hinter unterer Veränderung eine minimalistische Haltung verborgen hat. Deshalb möchten wir dir in diesem Beitrag zeigen, wie wir langfristig ausmisten und dadurch als Familie minimalistischer leben. An dieser Stelle empfehlen wir dir unsere Beiträge zu unserer Minimalismuschallenge aus Januar 2019 und unsere weiteren Beiträge zum Thema Minimalismus in der Familie. Wir beschränken uns beim Ausmisten, …