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26 Wochen ohne – Unser Experiment für mehr Nachhaltigkeit #MakeSmthng

Du weißt, dass wir uns schon eine ganze Weile mit den Themen Nachhaltigkeit, Minimalismusund Finanzen beschäftigen. Was mit einer reduzierteren Einrichtung anfing, veränderte sich zum minimalistischeren Leben als Familie (bedeutet, was als Familie halt so möglich ist) und ging über zum Thema Nachhaltigkeit. Im Laufe der Zeit kam logischerweise das Thema Finanzen hinzu. Es klappt erstaunlich gut, wenn auch längst nicht perfekt. Anlässlich der MAKE SMTHNG Week haben wir uns entschlossen, ein längeres Experiment zu wagen: Wir wollen 26 Wochen keine Kleidung, keine Deko und keine Möbel kaufen und grundsätzlich bewusster und nachhaltiger leben. Von der MAKE SMTHNG Week haben wir auch in diesem Jahr zum ersten Mal gehört und finden sie toll. Sie schreiben in ihrem Pressekitu. a. : Macht shoppen glücklich? Den ganzen Kram in Schrank und Keller – brauche ich den wirklich? Was kann ich selber machen und reparieren, anstatt neu zu kaufen – auch um Ressourcen und Umwelt zu schützen? Und wo kann ich mich austauschen und über Konsum- alternativen informieren? Mit diesen zentralen Verbraucherfragen und der neuen Lust am selber machen …

Darf ich als Mama noch eigene Ziele haben?

Die Mutterrolle bzw. das Elternsein definiert ja jede*r anders. Manch eine* bleibt für die Kinder ganz zu Hause, manche Eltern teilen sich die Kinderbetreuung und arbeiten in Teilzeit, manche Eltern beide in Vollzeit. So verschieden wir Menschen sind, so verschiedenen sind auch unsere Lebensmodelle. Und dabei gibt es kein richtig und kein falsch. Die Lebensmodelle müssen zur Familie passen. Wie ist es aber mit Zielen von Eltern? Dürfen Eltern noch Ziele haben oder sollen sie die für die Kinder zurückstellen? In diesem Beitrag möchte ich dir unser Modell vorstellen und erklären, warum Ziele für uns wichtig sind. Mein Mann und ich arbeiten und studieren beide und haben berufliche Ziele. Damit meinen wir nicht, dass wir Karriere machen wollen, sondern bestimmte Abschlüsse erreichen und uns besser qualifizieren möchten. Wir haben halt richtig Lust aufs Lernen. Darüber habe ich in meinen Beiträgen „Wie macht ihr das bloß? Vereinbarkeit von Familie, Studium und Job“ und „Liebe Regierung, komm‘ in die Puschen und tu‘ was für die Familien mit zwei Verdienern!“ schon einmal gebloggt. Mama bleibt zu Hause? Ich bin …

Frugalismus? Wieder was gelernt

Als ich heute auf meinen Zug wartete (der mal wieder eine halbe Stunde Verspätung hatte), stieß ich auf den Artikel Frugalismus: Knausern für die Rente mit 30 in der TAZ. Bis heute war mir das Wort vollkommen unbekannt. TAZ definiert das Wort so: Es ist eine Lebensphilosophie, die Glück sucht in Genügsamkeit, Konsumverzicht, Ressourcenschonung, Do it yourself, Gesundheitsbewusstsein, Minimalismus und Befreiung vom wirtschaftlichen Zwang zur Arbeit. Ihr Ziel ist nicht die Hängematte oder das volle Konto an sich, sondern die Freiheit, zu tun, was man möchte. Das klingt gut und im Prinzip so ähnlich, wie unsere derzeitige Lebenseinstellung. Mir ist das aber ehrlich gesagt egal, wie unsere Lebenseinstellung heißt. Sie braucht für mich keinen Namen. Das ist mir wirklich schnuppe. Bei uns hat sich das einfach so über die Zeit entwickelt, ohne das das Kind einen Namen hatte. Eins kam zum anderen. Und wir machen auch etwas nicht, weil es ein Trend ist, sondern weil wir dahinter stehen. Dennoch kann ich den Beitrag der TAZ nicht umkommentiert stehen lassen, weshalb ich darüber blogge. Wir ihr in verschiedenen …

Minimalismus – es geht in eine neue Phase

Bereits seit etwa zwei Jahren misten wir nach und nach aus. Darüber habe ich in diesem Beitrag Entrümpeln tut der Seele gut + Blogempfehlungen schon mal kurz berichtet. Diese Einstellung wird immer mehr zur Lebenseinstellung und geht uns in Mark und Blut über (dazu auch: Minimalismus als Familie: unsere Küche). Da wir gerade unsere Kleidung ausmisteten, möchte ich euch über unseren Zwischenstand berichten. Irgendwie hat das auch etwas von einer kleinen Beichte, denn ich gebe gleich ein paar Fehler zu. Aber hey, egal, ich stehe dazu und kann es so besser machen. 😉 Während sich das Entrümpeln zunächst viel auf die Einrichtung bezog, gehen wir jetzt langsam mehr und mehr in die Tiefe. Spielsachen, Kleidung, Finanzen – all das gehört mittlerweile für uns zum Thema dazu. Am Wochenende haben wir das erste Mal seit Jahren an einem Flohmarkt teilgenommen. Das war wirklich schön! Wir konnten anderen Menschen eine Freude machen und für unsere Dinge noch ein paar Euro einnehmen, was wir gleichzeitig zur Seite legen können. Wir haben beschlossen, dass wir jetzt zwei Mal im Jahr …

Finanzoptimierung – wir sagen dem Leben auf großem Fuß den Kampf an (#MamasundMoneten)

Die Blogparade MamasundMoneten inspiriert mich total, mich noch einmal eingehend mit unseren Finanzen zu beschäftigen. Gerade bin ich hochmotiviert, diese zu optimieren.  Über unsere Fixkosten bin ich eigentlich ganz gut informiert. Ich habe vor Jahren mal eine Exceldatei mit unseren fixen Ein- und Ausgaben erstellt, so dass ich da im Bilde bin (ja, so eine Phase wie jetzt hatte ich da schon einmal 😉 ). Dennoch muss ich zugeben, dass mein Mann die Datei mittlerweile pflegt und ich seit Ewigkeiten nicht mehr draufgeschaut habe. Ich habe es mir da schon ziemlich einfach gemacht. Das möchte ich ändern. Ich wünsche mir, dass wir die Finanzen gemeinsam pflegen. Und da mein Mann die Idee super findet, konnte es direkt letzte Woche schon losgehen: Ausgaben einer Woche – ein erster Augenöffner Zunächst schrieben wir eine Woche lang auf, was wir so außer der Reihe ausgeben. Ich wollte mal einen Überblick bekommen. Das ging leicht und schnell. Einfach die Summe und Verwendungszweck auf einem Zettel notieren, addieren und schon hat man einen ersten Überblick. Ehrlich gesagt bekam ich einen …