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Warum der Rasierhobel eine wirklich gute Idee ist – meine Erfahrungen

[Der Beitrag enthält eine Nennung einer Marke. Diese wurde aber selbst, ohne Kooperation oder Gegenleistung gekauft.] Seit knapp einem Jahr nutze ich nun regelmäßig einen Rasierhobel für meine Rasur. Warum? Weil ich Müll vermeiden und Geld und Plastik sparen möchte. Denn Plastikrasierer bestehen fast nur aus Kunststoff, werden weggeworfen, verursachen eine Menge Müll und sind teuer. Klar, die Anschaffung ist zunächst günstig, aber die Rasierköpfe, die immer wieder gewechselt werden müssen, kosten danach einiges an Geld. Die Kosten liegen schnell bei drei bis vier Euro je Rasierkopf. Auf der Suche nach einer Alternative, die sowohl Nachhaltigkeit als auch meine empfindliche Gesichtshaut unterstützt, bin ich bei den Rasierhobeln gelandet. Bei diesen kauft man sich einmalig das Grundgerät (was anfangs teuer erscheint) und anschließend nur noch die einzelnen Rasierklingen dazu. Was für Rasierhobel gibt es? Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Rasierern: Manche bestehen aus einem Holzteil und weiteren Bauteilen aus verchromtem Stahl oder sind komplett aus Metall gefertigt. Aber nicht nur im Design gibt es Unterschiede, sondern auch in der Bauart: Rasierhobel mit geschlossenem Kamm sind ideal für Anfänger und …

Jahresrückblick 2019 – Was haben wir erreicht?

Und schon wieder ist ein Jahr fast vorüber. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Im letzten Jahr haben uns Ziele in Sachen Minimalismus, Nachhaltigkeit und Finanzen für 2019 gesetzt. Was sich alles in diesem Jahr verändert hat und ob und wie wir unsere Ziele erreicht haben, erfährst du in unserem neuen Beitrag. Minimalismus & Nachhaltigkeit Unsere Ziele in Sachen Minimalismus und Nachhaltigkeit lauteten: Den Konsum weitestgehend meiden: Nur noch kaufen, was notwendig ist, defekte Gegenstände zunächst reparieren. Ansonsten je nach Gegenstand gebraucht oder hochwertig neu (weil länger haltbar) kaufen. Plastik mehr und mehr vermeiden: Putzmittel selbermachen, bei den Einkäufen bewusst darüber nachdenken, welche plastikfreien Alternativen es gibt und dann darauf zurückgreifen. Tiefer in die Themen Nachhaltigkeit und Plastikfrei einarbeiten. Ziel 1 Das Jahr startete mit unserer 30-Tage-Minimalismus-Challenge, die unseren Besitz sehr reduzierte und uns mehr Klarheit brachte. Seitdem misten wir immer wieder zwischendurch aus. Das Entrümpeln war zwar kein Primärziel, hat sich aber durch die vielen Veränderungen automatisch ergeben. 26 Wochen (der Link ist hinterlegt, da kannst du alle Beiträge dazu nachlesen) haben wir weitestgehend auf Konsum verzichtet. Das …

Warum eigentlich Second Hand kaufen?

Wie du in verschiedenen Beiträgen lesen konntest, kaufen wir, wenn möglich, Second Hand. Insbesondere bei der Kleidung funktioniert das wunderbar, mit Ausnahme von Socken, Unterwäsche und manchmal Schuhen. Die kaufen wir neu. 😉 Sollten wir doch mal neue Kleidung benötigen, weil wir ein bestimmtes Kleidungsstück nicht finden, kaufen wir nur faire Ökokleidung. Die herkömmliche Kleidungsindustrie wollen wir nicht mehr unterstützen. Ansonsten kaufen wir Dinge in der Regel nur, wenn sie ersetzt werden müssen, weil sie nicht mehr zu reparieren sind oder weil wir etwas brauchen. Lustkäufe tätigen wir nicht mehr und sinnlosen Kram kaufen wir auch nicht mehr. Wir wollen das verwenden, was es schon gibt.Aber warum kaufen wir eigentlich Second Hand? Für uns hat das was mit Verstand und Herz zu tun. Was das genau bedeutet, zeigen wir dir in diesem Beitrag.1. Eine Frage der QualitätWir haben im Laufe der Zeit festgestellt, dass neu produzierte Dinge oft qualitativ nicht so toll sind. Wir haben darüber schon in diesem Beitrag Plastikatlas 2019 – Zahlen & Fakten zum Plastikwahn beschrieben: Früher wurde in der Herstellung auf Langlebigkeit geachtet, …

Das wirklich Wichtige im Leben für uns: Zeit

Da wir die Blogparade zum Thema „Was ist wirklich wichtig im Leben?“ ins Leben gerufen haben, sind wir dir natürlich auch noch einen Beitrag von uns schuldig. 🙂 Früher haben wir immer etwas zu tun gehabt: neben dem Studium gejobbt, nach dem Studium hauptberuflich gearbeitet und nebenher studiert, Verpflichtungen gehabt, immer unterwegs gewesen. Und natürlich dabei noch die Familie und Beziehung gepflegt. Wir hatten immer Pläne, was wir als nächstes machen wollten. Manchmal war das ganz schön anstrengend. Wir hatten Zeit, haben sie aber immer verplant und mit Verpflichtungen vollgestopft. Irgendwann kamen wir aber an einem Punkt, an dem wir das nicht mehr wollten. Durch unseren 26-Wochen-Konsumverzicht und unsere 31-Tage-Minimalismus-Challenge fingen wir an, unser ganzes Mindset, unsere innerliche Haltung komplett zu überdenken und zu verändern. Und wahrscheinlich hat da auch der Faktor mit reingespielt, dass wir beruflich endlich, nach vielen Jahren der Unzufriedenheit, angekommen und zufrieden sind. Es kamen einfach verschiedene Faktoren zusammen, die einander beeinflusst und bedingt haben. Wir entwickeln uns stetig weiter. Ein Richtig oder Falsch gibt es für uns hierbei nicht. Für uns ist …

Minimalismus ist nicht die Lösung für alles

Heute möchte ich dir zwei Extreme in Sachen Minimalismus und Ausmisten und meine Gedanken dazu vorstellen. Ich bin auf ein Interview mit Cèderic Waldburger gestoßen, der nur noch 59 Dinge besitzt und keinen festen Wohnsitz hat. Er besitzt nichts, was einen emotionalen Wert hat, sondern nur Gegenstände, die jederzeit leicht und schnell zu ersetzen sind. Ich besitze nichts mit emotionalem Wert. Alles ist sehr pragmatisch und ich kann es schnell wieder beschaffen, falls ich etwas verliere oder etwas kaputt geht. Mit diesen wenigen Gegenständen reist er beruflich um die Welt. Er lebt viel in verschiedenen Hotels oder kommt kurzfristig bei Freunden unter. Letztes Jahr war ich insgesamt auf 120 Flügen, also im Schnitt kaum drei Tage an einem Ort. Dieses Jahr möchte ich mindestens eine Woche am gleichen Ort zu sein. Ich habe auch Minimalismus im Kopf gemacht und arbeite jetzt an weniger Projekten parallel. Und wie es so sein sollte, fand ich auch eine Doku über ihn, in der übrigens noch andere Minimalisten zu Worte kommen. Aber ich habe mich entschieden Cèderic als Beispiel zu …