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Nachhaltig leben: Glas statt Plastik?

Wir wissen, dass Plastik weder gesund für uns Menschen noch für die Umwelt ist. Also suchen wir nach Alternativen. Aber was sind wirkliche Alternativen? Immer wieder greifen wir zu Glas und nutzen die leeren Gläser zur Aufbewahrung und Einmachen weiter. Gute Idee, oder? Aber irgendwann braucht man auch keine Gläser mehr auf Vorrat – und was ist dann? Das Glas kommt in den Altglascontainer. Wir stellten uns daher die Frage, ob Glas wirklich nachhaltiger ist, als Plastik. Hier also der Check! Glas besteht zu 24 % aus Sand, zu 74 % aus Pottasche und zu 2 % aus Kalk/Kreide (Schott.com). Um eine Tonne Neuglas zu produzieren, müssen 7 Kubikmeter Gestein abgebaut werden (Utopia). Je nach Gemengenzusammensetzung schmilzt Glas bei zwischen 1000 °C und 1600 °C (Schott.com). Durch den enormen Energieverbrauch ist die Glasproduktion zunächst erst einmal nicht nachhaltig und hat eine ökologisch schlechtere Bilanz, als Plastik. Damit sich Glas ökologisch rentiert, muss es daher lange genutzt werden. Dafür eignet sich Glas im Pfandsystem. Die Mehrweggläser werden zurück zum Hersteller gebracht, dort intensiv gereinigt, wiederbefüllt und in die Supermärkte geliefert. Gehört …

Biogemüse in Plastik? Wie passt denn das zusammen?

Jedes Mal wenn wir im Supermarkt einkaufen, regen uns die Massen an Plastik auf. Insbesondere beim Obst und Gemüse fällt uns das immer wieder negativ auf. Viele Produkte lassen wir liegen, weil sie umhüllt von Plastik sind. „Na gut“, dachten wir, bei Bio wird es wohl anders sein. Aber Pustekuchen, auch Bio-Gemüse und Bio-Obst sind voller Plastik. Wir haben uns gefragt wie das sein kann und etwas recherchiert. Tatsächlich gibt es Gründe, warum Bio-Gemüse und Bio-Obst in Plastik verpackt sind.   Unterscheidung und Kennzeichnung: Bioprodukte müssen sich eindeutig vom konventionellen Obst und Gemüse unterscheiden lassen, weshalb sie gekennzeichnet werden müssen und es eine Kennzeichnungspflicht gibt (Verbraucherzentrale Bayern; BR Bayern) Schutz vor Kontaminationen: Plastik soll die Biopdrodukte schützen. Bioprodukte dürfen nicht mit Pestizid-Rückständen von konventionellen Produkten in Berührung kommen (Neue Westfälische) Weite Wege: Händler beziehen Bio-Produkte häufig nicht von einem Verkäufer vor Ort, was oft zu weiten Wegen führt. Da die Produkte einige Stationen durchlaufen, bevor sie im Supermarkt ankommen, soll die Plastikverpackung sie schützen (Utopia). Zu wenig Bio-Produkte: Das konventionelle Obst und Gemüse macht immer noch …

Nachhaltigkeitsguide: Lebensmittel & Einkaufen

Wir beschäftigen uns ja jetzt seit einiger Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit und daher wird es doch mal Zeit, unser neues Wissen mit dir zu teilen. Bestimmt weißt du davon schon ganz viel, aber vielleicht ist das auch noch das ein oder andere Neue bei? Lebensmittel regional kaufen Fangen wir mal mit etwas an, dass du sicher weißt und nichts Neues für dich ist. Im Supermarkt findest du allerlei Obst- und Gemüse aus fernen Ländern. Aber auch andere Lebensmittel wie Butter oder Eier werden immer wieder importiert. Damit sie zu uns in den Supermarkt kommen, legen sie eine weite Strecke mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff zurück, was Unmengen an Kohlendioxiden (CO2) verursacht. Um unsere Umwelt zu schonen ist es daher sinnvoll, auf Produkte zurückzugreifen, die aus der Region stammen oder keinen all zu langen Weg hinter sich haben. Auf den Verpackungen steht normalerweise, woher die Produkte stammen. Bananen aus Deutschland gibt es so nicht. Daher kannst du sie nicht regional kaufen. Worauf du aber achten kannst, ist ein Bio-Siegel, denn Bananen aus herkömmlichen …