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Mental Load: Und dann war da noch ich – Für mehr Selbstfürsorge und Auszeiten als Mutter

Seit Januar spielt das Thema Minimalismus eine große Rolle bei uns. Während wir uns erst mit Minimalismus in Bezug auf Gegenstände intensiv beschäftigten, ging es rüber zum Minimalismus im persönlichen Leben. Neben der ganzen Entschlackung für uns als Eltern, Paar und Familie (lies dazu gerne die Beiträge Eltern sein, Paar bleiben: Warum gemeinsame Auszeiten so wichtig für die Beziehung sind und Wie der Minimalismus uns verändert: viele Entscheidungen für ein ruhigeres Leben) dachte ich auch immer mehr über mich nach… Und ab jetzt Vorsicht, das wird ein sehr persönlicher Blogbeitrag. ❤ 😉 Freddy machte Anfang Mai ein Foto von mir. Als ich mir das anschaute sah ich, wie schlimm meine Körperhaltung war. Richtig rund, gar nicht gerade. Und als mir dann ein Tag später mein Arzt sagte, dass mein ganzer Rücken inkl. Nacken so sehr verspannt ist, dass sich meine Wirbelsäule dadurch verbiegt, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich sorge nicht richtig für mich. Manchmal ist das wirklich gut, wenn man so einen kleinen Überraschungsmoment erlebt. So schrieb ich schon in meinem Beitrag Mental Load: …

Wie der Minimalismus uns verändert: viele Entscheidungen für ein ruhigeres Leben

In diesem Jahr setzen wir uns sehr viel mit den Gedanken auseinander, was uns wirklich glücklich macht und was wir brauchen. Insbesondere unsere Minimalismuschallenge (Neue Minimalismus-Challenge: 31 Tage, 4 Personen, 1 Challenge ,Das Ergebnis: Minimalismus-Challenge: 31 Tage, 4 Personen, 1 Challenge) gab uns den entscheidenen Anstupser. So kam es dazu, dass wir unser Leben weiter aufräumten und Entscheidungen trafen (und am Ende angekommen sind wir gewiss noch nicht). In diesem Beitrag Wie macht ihr das bloß? Vereinbarkeit von Familie, Studium und Job  berichteten wir noch darüber, wie wir Job, Studium und Kinder unter einen Hut bekommen. Heute sieht es schon wieder anders bei uns aus: Freddy brach nach reiflicher Überlegung sein Studium ab und entschied sich für eine Weiterbildung. Ich gab zwei Ehrenämter auf, weil sie mich nicht mehr glücklich machten und emotional belasteten. Es war für mich nur noch eine Pflicht, keine Freude mehr. Da ich immer ein starkes Pflichtgefühl in mir trage, hat diese Entscheidung lange gedauert, bis ich sie umsetzte. Aber ich habe gelernt, dass ich viele Dinge gar nicht machen muss, sondern nur, …

Wie macht ihr das bloß? Vereinbarkeit von Familie, Studium und Job

Nach meinem Artikel Liebe Regierung, komm‘ in die Puschen und tu‘ was für die Familien mit zwei Verdienern! bekam ich ganz viele tolle Rückmeldungen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dieser so viel gelesen wird. Vielen Dank dafür! Es kam dabei aber auch oft die Frage, wie wir das mit unseren Kindern, unserem Studium und unseren Jobs hinbekommen. Manche würden diesen Schritt auch gerne wagen, aber sie trauen sich nicht. Deshalb habe ich mich entschlossen, dir ein wenig darüber zu schreiben, denn vielleicht helfen dir unsere Erfahrungen dabei, endlich diesen Schritt zu wagen?! Ganz kurz, die Rahmenbedingungen Während mein Mann Vollzeit im Schichtdienst arbeitet, arbeite ich Teilzeit mit 20 Stunden in der Woche. Wir studieren beide berufsbegleitend. Er macht seinen Bachelor, ich meinen Master. In unserem Haushalt leben zwei wunderbare Kinder. Unsere Quatschtröte kommt nächste Woche in die Schule (vorher ging sie bis spätestens 15 Uhr in die Kita), unsere Älteste geht in die 10. Klasse. Sie gehen beide auf die gleiche Schule. Es ist eine Ganztagsschule von der 1. Klasse bis zur 13. Klasse, idyllisch …